Berühren verboten: So bleibt ihr während der Corona-Krise sexuell aktiv
Berühren verboten: So bleibt ihr während der Corona-Krise sexuell aktiv
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Berühren verboten: So bleibt ihr während der Corona-Krise sexuell aktiv

Das Coronavirus stürzt gerade reihenweise Paare in die Krise, denn eigentlich soll man sich nicht mehr berühren. Wir zeigen euch, wie ihr euer Liebesleben trotzdem aufrecht erhalten könnt - egal, ob ihr zusammen wohnt oder räumlich voneinander getrennt seid.

Das Coronavirus bereitet weiterhin der ganzen Welt Sorgen. Während die Bundesregierung die Bevölkerung dazu aufruft, zu Hause zu bleiben, sehen viele darin die Chance, mehr Zeit mit dem Partner im Bett zu verbringen.

Leider wird in Zeiten der Pandemie von Intimität abgeraten. Das liegt daran, dass das Virus sich durch Speicheltröpfchen überträgt. Müssen wir uns aber deshalb komplett von unserem Sexleben verabschieden?

Das Telefon wichtiges Werkzeug

Falls ihr nicht zusammen mit euerem Partner in Quarantäne seid, stellt sich eine gute Internetverbindung als besonders nützlich heraus. Wenn das Vertrauen da ist, macht euch die neuen Technologien zunutze, um euch mit gegenübergestellten Bildschirmen in Ekstase zu bringen. Man spricht dabei von sexcamming.

Dabei ist es wichtig, dass ihr euch selbst keinen Druck macht. Ihr könnt euch mit einer gut ausgewählten Playlist in Stimmung bringen. Sprecht mit eurem Partner und beschreibt ihm erotische Szenarien, während ihr euch selbst berührt, und umgekehrt. Da sollte schnell Stimmung aufkommen.

Und für diejenigen, die etwas schamhafter sind und sich vor der Sexcam-Praxis scheuen, kann die Isolierung auch eine Gelegenheit sein, sich in der Kunst des Sexting zu üben. Ob ihr seit Langem ein Paar seid oder euch erst vor Kurzem kennengelernt habt: Erotische Nachrichten regen die Fantasie des anderen an und sorgen für aufgeladene Stimmung.

Aktives Liebesleben trotz Berührungsverbot PeopleImages@Getty Images

Erotikfilme als Hilfsmittel

Es scheint vielleicht selbstverständlich, aber es gibt nichts Einfacheres als Pornos, um sich einer Runde Solosex zu widmen. Warum also nicht auch mal alternative Filmchen entdecken, um herauszufinden, was euch wirklich gefällt?

Diesen Gedanken hatten schon viele, denn Pornhub verkündet auf ihrem Blog, dass der Datenverkehr mit Ausbreitung des Virus ansteigt. Pornhub hat daher beschlossen, den Nutzern in vielen Ländern Europas kostenlosen Zugang zu ihrem Premiumangebot zu ermöglichen.

Ferngesteuerte Sextoys

Nachdem der technologische Fortschritt auch vor der Erotik nicht halt macht, gibt es immer mehr Sexspielzeug mit Fernbedienung. Damit kann ein Partner die Lust des anderen aus der Ferne kontrollieren und somit den nötigen Sicherheitsabstand einhalten. Ein großes Angebot gibt es nicht nur für Frauen, sondern auch für die Herren der Schöpfung.

Die Verkaufszahlen bei Sextoys sind übrigens aufgrund der Quarantänemaßnahmen weltweit in die Höhe geschnellt. Die Marke Womanizer verzeichnet dank der Pandemie einen Anstieg von 40 % bei den Bestellungen in Frankreich.

Wenn ihr noch mehr über das Coronavirus erfahren wollt, schaut euch dieses kleine 1x1 an.

Von Pia Karim

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