Besuchs- und Aufnahmestopp: Eta-Variante erstmals in Paderborner Krankenhaus festgestellt

Auf einer Station im Paderborner Krankenhaus wird die Coronavirus-Variante Eta nachgewiesen. Die nötigen Sicherheitmaßnahmen werden umgehend eingeleitet.

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Im Krankenhaus in Paderborn wird erstmals die Variante Eta des Coronavirus nachgewiesen. Ärzte finden die Mutation an einer 89-jährigen Patientin des Krankenhauses.

Nach Delta kommt Eta

Während die bekannten Virusvarianten vom Ortsnamen ihrer Herkunft in griechische Buchstaben umbenannt werden, stürzt die Delta-Variante einige Länder der Welt ins Chaos.

Nun wird auf einer Station im Paderborner Krankenhaus die Variante Eta nachgewiesen, die erstmals 2020 in Angola entdeckt worden ist. Eine 89-jährige Patientin trägt die Mutation.

Unter Beobachtung

Wie die Person sich mit der Variante angesteckt hat, ist noch unklar. Das Robert Koch-Institut (RKI) führt die Eta-Variante nicht unter den "besorgniserregenden Varianten".

Zu diesen gehören die Varianten Alpha bis Delta. Aktuell zählt Eta zu den "unter Beobachtung stehenden Varianten". Es ist der erste Fall dieser Variante im Kreisgebiet.

Sicherheitsmaßnahmen sind notwendig

Umgehend werden die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Vorerst sind Besuche und weitere Einlieferungen von Patienten auf der betroffenen Station untersagt.

Wenn es sich auch nicht um eine besorgniserregende Variante handelt, so ist doch trotzdem die Sicherheit aller Patienten und Patientinnen und dem Pflegepersonal zu gewährleisten.

Die Hygienemaßnahmen werden erneut verschärft und es sollen künftig mehr PCR-Tests durchgeführt werden. Diese Schritte werden jedoch erst einmal nur "vorsorglich" durchgeführt, wie der Kreis Paderborn am Donnerstag mitteilt.