Biontech-Überdosis: Krankenschwester spritzt Patientin 6 Impfdosen auf einmal
Biontech-Überdosis: Krankenschwester spritzt Patientin 6 Impfdosen auf einmal
Biontech-Überdosis: Krankenschwester spritzt Patientin 6 Impfdosen auf einmal
Weiterlesen
Weiterlesen

Biontech-Überdosis: Krankenschwester spritzt Patientin 6 Impfdosen auf einmal

Während viele Menschen noch immer auf ihre erste Impfung warten, bekommt diese junge Italienerin gleich sechs Dosen auf einmal verabreicht. Geplant war das sicher nicht.

Einer 23-jährigen Frau aus der Toskana wird aus Versehen ein ganzes Fläschchen mit insgesamt sechs Dosen des Impfstoffs von Pfizer/ Biontech verabreicht.

Die Krankenschwester ist schuld

Die Italienerin steht aktuell in einem Krankenhaus in Massa unter strenger Beobachtung, da sich die Experten nicht sicher sind, wie sich eine solche Überdosis des Impfstoffs auswirken kann.

Auch wenn der Tod als Folge nicht ausgeschlossen werden kann, ist die Frau aktuell in gutem Gesundheitszustand, nachdem ihr viel Flüssigkeit und Paracetamol verabreicht worden sind.

Aktuellen Angaben zufolge hat die Krankenschwester der Frau statt einer einzelnen Dosis fälschlicherweise das gesamte Fläschchen des Impfstoffes gespritzt.

Keine Daten zu einer so hohen Überdosis

Bisher wurde der Biontech-Impfstoff lediglich für eine Überdosis mit vier Impfdosen untersucht, daher gibt es noch keine Ergebnisse zu einer derart hohen Überdosis.

Aus diesem Grund steht die junge Frau nun vorerst unter strenger Beobachtung. Auch in Deutschland, Australien und den USA ist es bereits zu einer überhöhten Vergabe des Biontech-Impfstoffes gekommen.

Andere Unfälle bei der Impfstoffvergabe

Die Überdosierung des Vakzins, weil die zuständige Person aufgrund fehlender Aufmerksamkeit die Spritze mit dem ganzen Fläschchen aufzieht, kann von anderen Vorfällen getoppt werden.

So hat beispielsweise eine Krankenschwester versehentlich ein Fläschchen voll Impfstoff fallen lassen und diese dann, anstatt den Vorfall zu melden, mit Kochsalzlösung aufgefüllt.

Alle Menschen, die an diesem Tag ihre Spritze in jenem Impfzentrum erhalten haben, mussten erneut getestet werden, weil nicht klar war, welche Patienten die Kochsalzlösung anstatt des Impfstoffes erhalten haben.


Mehr