Charlotte Roche reicht Petition gegen Ungerechtigkeit ein, die jede einzelne Frau betrifft!Charlotte Roche reicht Petition gegen Ungerechtigkeit ein, die jede einzelne Frau betrifft!
Charlotte Roche reicht Petition gegen Ungerechtigkeit ein, die jede einzelne Frau betrifft!
Weiterlesen

Charlotte Roche reicht Petition gegen Ungerechtigkeit ein, die jede einzelne Frau betrifft!

Charlotte Roche, die ehemalige VIVA-Moderatorin, die mittlerweile als erfolgreiche Autorin von Feuchtgebiete und Mädchen für alles bekannt ist, weist mit einer Petition auf eine Ungerechtigkeit hin, die jede einzelne Frau betrifft.

Man hört in letzter Zeit immer mehr von Frauen, die sich für eine Enttabuisierung der weiblichen Periode stark machen. Eine junge Frau aus Kalifornien postet regelmäßig Bilder von sich, mit Menstruationsblut im Gesicht, eine französische Studentin weigert sich, zu Tampon oder Binde zu greifen und lässt ihr Blut fließen und auch die Wissenschaft setzt sich stärker mit dem sogenannten „Frauenproblem“ auseinander und stellt Unglaubliches fest!

Auch Deutsche machen sich für Frauen stark

Auch in Deutschland werden starke Stimmen laut. Darunter auch die einer Frau, die in der deutschen Öffentlichkeit keine Unbekannte ist: Charlotte Roche. Die ehemalige VIVA-Moderatorin hat bereits 2008 mit ihrem Roman Feuchtgebiete bewiesen, dass sie sich nicht scheut, offen über Tabuthemen zu reden – die eigentlich keine Tabuthemen sein sollten!

Generell erkennt die 41-Jährige einen positiven Trend, wenn es um die Durchsetzung von Frauenrechte und den Zusammenhalt untereinander geht: „Ich habe das Gefühl, es gibt immer mehr Zusammenhalt zwischen den Frauen, die für feministische Themen kämpfen. Ein Punkt ist die Enttabuisierung der Periode“, sagt Roche im Interview gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Roche: „Periode ist kein Luxus“

Letzteres hat sich Roche jetzt auf die Fahne geschrieben: Sie startet im Mai eine Petition, die die Forderung stellt, Periodeprodukte nicht länger als Luxusgüter zu versteuern. Denn Frauen, die doch regelmäßig auf solche Hygieneartikel wie Tampon, Binde oder Menstruationstasse – zu der es jetzt auch endlich die erste medizinische Studie gibt - angewiesen sind, zahlen den normalen Mehwertsteuersatz von 19 Prozent.

Die Petition hat innerhalb von vier kurzen Wochen 81.000 Unterschriften gesammelt und damit ihr Ziel erreicht: Diesen Oktober soll ein Ausschuss darüber diskutiert und nach Lösungen suchen. Die hohe Beteiligung macht deutlich, dass die Periode endlich als „was ganz normal Menschliches“ angesehen werden sollte. Es handelt sich um eine normale körperliche Funktion, die Roche mit dem Naseputzen vergleicht.

Finde in unserem Video weiter oben heraus, welche Alternative zu der 19 Prozent-Mehrwertsteuer Charlotte Roche mit ihrer Petition fordert.

Von der Redaktion

Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen