Corona-Impfstoff: Welche Nebenwirkungen erwarten uns?
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Corona-Impfstoff: Welche Nebenwirkungen erwarten uns?

Von Fred Eilig
Letzte Änderung

Hat die Covid-19-Impfung Langzeitnebenwirkungen? Welche Risiken birgt die Impfung? Wir verraten euch alles, was ihr wissen müsst.

Schon seit mehreren Wochen, dreht sich alles um die potenziellen Impfstoffe gegen das Coronavirus, deren Entwicklung, Produktion und Verfügbarkeit. Aktuell verkünden immer mehr Laboratorien auf der ganzen Welt ihre Fortschritte in der Herstellung mehr oder weniger effizienter Impfstoffe. Doch wie wirksam sind diese Impfstoffe wirklich, was sind ihre Vor- und Nachteile und müssen wir uns vor Nebenwirkungen fürchten?

Der aktuelle Stand der Dinge

Die folgenden Impfstoffe stehen aktuell in den Startlöchern und sollen schon ganz bald den Weg zu uns finden. Hier ein kurzer Überblick:

  • Der Impfstoff des britisch-schwedischen Unternehmens AstraZeneca, entwickelt inZusammenarbeit mit der Oxford-Universität, soll eine Wirksamkeit von 70 % haben
  • Der russische Impfstoff Sputnik V soll eine Wirksamkeit von 95 % haben
  • Der Impfstoff des amerikanischen Unternehmens Moderna soll eine Wirksamkeit von 94 % haben
  • Der Impfstoff des französischen Unternehmens Sanofi soll ab Juni 2021 verfügbar sein
  • Der Impfstoff des amerikanischen Unternehmens Pfizer und der deutschen Firma Biontech soll eine Wirksamkeit von 90 % haben
  • Der chinesische Impfstoff CoronaVac befindet sich aktuell in der Entwicklung, erste Ergebnisse sollen bald bekanntgegeben werden

Auch wenn es bisher noch keine Impfpflicht gibt, haben bereits manche Fluggesellschaften angekündigt, dass sie es befürworten würden, wenn die Fluggäste geimpft wären.

Aktuell scheint die Impfung die wirksamste Methode im Kampf gegen die Pandemie, doch vielen bereitet sie auch Sorgen. Vor allem die übereilte Herstellung, die für gewöhnlich 10 Jahre dauern würde, und das geringe Wissen über mögliche Nebenwirkungen beunruhigt sie. Doch welche Nebenwirkungen sind überhaupt bisher bekannt?

Strenge Kontrollen

Die Qualitätskontrolle eines Impfstoffes nimmt etwa 70 Prozent der Herstellungszeit in Anspruch. Hinzu kommt, dass die Bedingungen für die Markteinführung im Vergleich zu anderen Medikamenten verstärkt wurden.

100 Prozent der Chargen werden entsprechend der europäischen Richtlinien kontrolliert. Dabei werden die Impfstoffe auf Kontaminierungen, die Stabilität der Komponenten, die Aktivität des Impfstoffes im Labor und vieles mehr überprüft.

Die Nebenwirkungen des Impfstoffs

Nichtsdestotrotz besteht immer ein gewisses Restrisiko. Im Vergleich zu anderen Impfstoffen wurden diese besonders schnell hergestellt, wie ein Immunologe gegenüber dem französichen Magazin Capital zu bedenken gibt:

Alles ging sehr sehr schnell, im Vergleich dazu dauern die Untersuchungen normalerweise zwischen 7 und 10 Jahre, bevor ein Impfstoff vermarktet wird.

Es ist nicht auszuschließen, dass es zu schweren Nebenwirkungen kommen wird.

Auch wenn man zum Beispiel davon ausgeht, dass das Risiko bei 1 Prozent liegt, ist 1 Prozent von 1 Milliarde Menschen deutlich mehr als 1 Prozent von 30.000 Studienteilnehmern.

Keine sonderlich beruhigenden Fakten. Allerdings sind die Impfstoffe auch noch nicht verfügbar und es sind definitiv noch weitere Studien und Informationen zu möglichen Nebenwirkungen nötig.


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