Corona-Krise: Experten warnen vor "unkontrolliertem Wiederaufflammen" im Januar
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Corona-Krise: Experten warnen vor "unkontrolliertem Wiederaufflammen" im Januar

Von Lea Pfennig

Kriegen wir die Pandemie überhaupt jemals in den Griff? Nun warnt der Wissenschaftliche Rat Frankreichs vor einem "unkontrollierten Wiederaufflammen" im Januar.

Steht uns etwa eine weitere Corona-Welle bevor? Davon geht der Wissenschaftliche Rat Frankreichs aus. Einem aktuellen Bericht zufolge befürchten die Experten, dass die Pandemie im Januar 2021 wieder unkontrolliert aufflammen könnte. Als Ursache dafür werden die vermehrten Zusammenkünfte zu den Feierlichkeiten am Jahresende vermutet.

Was kann man dagegen tun?

Im Kampf gegen die Pandemie, die mit jedem Tag zunimmt, wurde in den EU-Ländern, darunter auch in Deutschland, am vergangenen Sonntag mit dem Impfen gegen das Coronavirus begonnen. Allerdings geht dies aktuell noch viel zu langsam, um der Pandemie tatsächlich Einhalt zu gebieten.

Um ein "unkontrolliertes Wiederaufflammen" im Januar zu verhindern, legt der Wissenschaftliche Rat Frankreichs mehrere Lösungsansätze vor, die womöglich auch in Deutschland Anwendung finden könnten, wenn die Zahlen weiter steigen.

Drei Lösungsvorschläge

Die erste und radikalste Option wäre ein "strenger Lockdown", der sofort in allen am stärksten betroffenen Städten und Regionen Frankreichs umgesetzt werden soll. Diese Möglichkeit wurde von der französischen Regierung jedoch direkt verworfen.

Die zweite Möglichkeit bestünde in einer späteren Reaktion Anfang Januar in Abhängigkeit von der Höhe der neuen Fallzahlen nach den Feierlichkeiten.

Bei dieser Option wird nachträglich, jedoch schnell gehandelt, um die Ausbreitung des Virus Anfang Januar zu verlangsamen (…)

Zu guter Letzt schlägt der Wissenschaftliche Rat vor, "nachträglich" zu handeln, dieser Option gegenüber bleiben die Experten jedoch skeptisch, da sie ein großes Risiko birgt:

Das Risiko, dass man zu spät einschreitet, könnte anschließend dazu führen, dass strengere, längere und/oder einschränkendere Maßnahmen notwendig sind, als sie es bei einem früheren Einschreiten notwendig gewesen wären.

Wie es in Deutschland weitergehen wird, werden wir wohl spätestens am 10. Januar erfahren.


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