Corona: Schmuggel mit falschen Negativ-Testergebnissen wird am Flughafen Paris aufgedeckt
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Corona: Schmuggel mit falschen Negativ-Testergebnissen wird am Flughafen Paris aufgedeckt

Nun fliegt am Pariser Flughafen Charles de Gaulle bei Ermittlungen eine Bande auf, die falsche Negativ-Ergebnisse für Covid-19-Tests ausstellt. Wir sehen uns diese kuriose Sache genauer an!

Bis zum heutigen Tag wurden bereits sieben Personen festgenommen aufgrund von Schmuggel einer neuen Art. Dabei handelt es sich um den Schmuggel und das Fälschen von negativen Covid-19-Testergebnissen und das, obwohl es mittlerweile schon PCR-Tests in Rekordzeit gibt...

Die Verantwortlichen verkaufen diese gefälschten Testergebnisse, um Personen – auf illegale Weise – uneingeschränktes Reisen zu ermöglichen ohne wirklich getestet worden zu sein.

Schmuggel der neuen Art...  Anton Petrus@Getty Images

Eine haarsträubende Entdeckung

Die Ermittler entdecken in den Handys der mutmaßlichen Fälscher mehr als "200 gefälschte negative Corona-Testergebnisse, die vor Ort erstellt werden und es ermöglichen, international zu verreisen", erklärt die zuständige Staatsanwaltschaft im Gespräch mit der französischen Presseagentur AFP.

Ungewöhnlicher Betrug

Hinter diesem Betrug stecken sechs Männer und eine Frau, die sich dafür im März 2021 in Frankreich vor Gericht verantworten müssen. Die Fälschung dieser Dokumente wird wohl eine schreckliche Auswirkung auf die Verbreitung des Virus in Frankreich und im Ausland haben. Besonders für Afrika wird Schlimmes befürchtet, da die meisten Käufer dieser gefälschten Ergebnisse dorthin reisen.

Falsche Testergebnisse für 150 Euro

Die Staatsanwaltschaft berichtet, dass die Fälscher die Negativ-Bescheinigungen von Corona-Tests vor Ort ausstellen und zwischen 150 bis 300 Euro direkt verkaufen.

Die Ermittlungen beginnen Ende September 2020, als die Polizei zu ihrer großen Überraschung eines dieser Dokumente im Gepäck eines Passagiers entdeckt, der nach Addis Abeba (Äthiopien) unterwegs ist.

Der Fälscher-Bande drohen nun bis zu fünf Jahre Haft sowie eine Geldstrafe in Höhe von 375.000 Euro. Es wird sich in der Folge zeigen, ob noch mehr Leute dahinterstecken...

Von Maximilian Vogel

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