Coronavirus: Impfstoff schützt vor 16 Mutationen, doch eine beunruhigt Forscher besonders
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Coronavirus: Impfstoff schützt vor 16 Mutationen, doch eine beunruhigt Forscher besonders

Von Maximilian Vogel

Die Coronavirus-Mutationen aus Großbritannien und Südafrika stellen Forscher auf der ganzen Welt vor neue Herausforderungen. Das Pharmaunternehmen Pfizer hat jetzt herausgefunden, gegen welche Varianten der Impfstoff wirksam ist – und gegen welche vielleicht nicht.

Wegen der erstmals in Großbritannien aufgetretenen Coronavirus-Mutation, herrscht auf der Insel seit Dezember ein strenger Lockdown. Seit November ist sie auch bei uns in Deutschland in Umlauf und wirft die Frage auf, ob die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Co. gegen die Variante wirksam sind.

Gute Nachrichten von Pfizer

Eine Studie von Pfizer und Wissenschaftlern der medizinischen Abteilung der Universität Texas zeigt jedoch: Der von BioNTech und Pfizer entwickelte Impfstoff scheint auch gegen die Coronavirus-Variante aus Großbritannien zu wirken.

Phil Dormitzer, einer der führenden Wissenschaftler für virale Impfstoffe bei Pfizer, erklärt gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, welche Entdeckungen die Untersuchungen bisher gebracht haben:

Wir haben jetzt 16 verschiedene Mutationen getestet, von denen keine wirklich signifikante Auswirkungen hatte. Das sind die guten Nachrichten. Das heißt aber nicht, dass die 17. keine Auswirkungen haben wird.
Der Biontech-Impfstoff schützt auch vor zahlreichen Mutationen. Nataliya Vaitkevich@Pexels

Forscher haben Bedenken gegenüber Mutation aus Südafrika

Für die Studie wurde das Blut von Menschen untersucht, denen bereits der BioNTech-Impfstoff verabreicht wurde. Obwohl die Ergebnisse vielversprechend sind, bleiben Bedenken gegenüber einer Mutation der in Südafrika aufgetauchten Coronavirus-Variante, der sogenannten E484K-Mutation.

Diese weist eine Reihe weiterer Mutationen auf, die den Forschern Sorge bereitet. Um sicherzugehen, wie und ob der Impfstoff gegen diese Variante wirkt, planen sie weitere, ähnliche Tests durchzuführen und hoffen, in den nächsten Wochen weitere Daten zur Verfügung zu haben.


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