Diese Behandlungsmethode von Corona führt zu erschreckenden Langzeitschäden am Körper
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Diese Behandlungsmethode von Corona führt zu erschreckenden Langzeitschäden am Körper

Von Maximilian Vogel

Auch Menschen, die eine Covid-19-Erkrankung bereits überstanden haben, können anschließend unter Langzeitschäden leiden. Mediziner haben nun festgestellt, dass vor allem eine Behandlungsmethode dabei eine große Rolle spielt...

Dabei geht es um eine Methode, die vielen Corona-Patienten zwar das Leben gerettet, im Nachhinein allerdings auch zu massiven Schäden geführt hat: Es handelt es sich um das sogenannte "proning".

"Proning" beschreibt die Positionierung von Covid-19-Patienten mit ihrem Gesicht nach unten während einer Sauerstoffzufuhr für eine bessere Atmung während der Virenbekämpfung.

"Proning" führt laut Studie zu Nervenverletzungen

Eine Studie zeigt auf, dass das sogenannte "proning", bei dem die Betroffenen mit ihrem Gesicht nach unten an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden, in mehreren Fällen dazu führt, dass selbst die durch diesen Prozess genesenen Patienten im Anschluss Anzeichen für einen schwerwiegenden Nervenschaden aufweisen.

Insgesamt wurden 83 Coronavirus-Patienten in der Studie durch "proning" im Krankenhaus behandelt und anschließend zur Genesung in die Rehabilitationsklinik geschickt.

Zu diesem Zeitpunkt wiesen schon circa 14 Prozent der Patienten eine periphere Nervenverletzung an einem oder mehreren Punkten am Körper auf - vor allem an Hand, Handgelenk, Fuß und Schulter. Laut der Studie würden diese Schäden auch nicht mehr verheilen.

"Proning" führt zu Langzeitschäden und doch rettet es Leben...  Westend61@Getty Images

"Proning": Trotz Langzeitschäden keine Alternative

Den Ergebnissen der Untersuchung zufolge umfasst der Schaden bei diesen Patienten den Verlust der Handfunktion sowie das Verhärten von Schulter und Fuß. Das kann wiederum dazu führen, dass dauerhaft eine Gehhilfe, wie beispielsweise ein Stock oder ein Rollstuhl, erforderlich wird.

Trotz dieser Studie über die Coronavirus-Folgen besteht Dr. Colin Franz, Autor der Studie, darauf, dass "proning" weiterhin wichtig sei, da diese Methode während der Coronavirus-Pandemie Leben rette. Auch bei Sportlern wurden beunruhigende Corona-Langzeitschäden festgestellt.


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