Täglich genütztes Haushaltsgerät verpestet die Luft schlimmer als Autos
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Täglich genütztes Haushaltsgerät verpestet die Luft schlimmer als Autos

Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, wer der wahre Umweltsünder ist. So unwahrscheinlich es klingt: Autos sind nicht der schlimmste Übeltäter, sondern ein alltägliches Haushaltsgerät!

Ein leckeres Toastbrot mit einer Tasse Kaffee am Morgen - so beginnt ein guter Tag! Nur leider nicht für die Umwelt, denn die Feinstaubbelastung ist dadurch enorm!

Verbranntes Toastbrot schlimmer als Autos

Manchmal passiert es einfach - gerade morgens, wenn man es eilig hat: Das Toastbrot im Toaster verbrennt und kommt pechschwarz aus dem Gerät. Dann landet es direkt im Müll und eine neue Scheibe wird eingelegt.

Toastbrot an sich ist ja nicht die gesündeste Brotvariante, aber Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass verbranntes Toastbrot gefährlicher ist als gedacht. In einer Studie werden verschiedene Tätigkeiten im Haus auf ihre Feinstaubbelastung untersucht, wie Times berichtet. Siehe da: Der Toaster wird zum Umweltsünder.

Alex Presa / UnsplashWer hätte gedacht, dass der Toaster mehr Feinstaubbelastung verursacht als eine befahrene Kreuzung?

100 Mal höher als erlaubt

Verbrennt eine Toastscheibe oder übrig gebliebene Krumen im Gerät, dann entstehen gefährliche Dämpfe mit hoher Feinstaubbelastung. Höher sogar als auf einer vielbefahrenen Kreuzung! Das zeigen die Messwerte: Normalerweise darf die Feinstaubbelastung bei maximal 25 Mikrogramm pro Kubikmeter liegen. Der Toaster kann die Werte auf bis zu 4.000 Mikrogramm treiben!

Daher sollte man es sich zur guten Angewohnheit machen, das Fach mit den Brotkrumen des Toasters direkt nach dem Gebrauch zu reinigen. Dann kann es nicht passieren, dass diese bei einer erneuten Röstung verbrennen und die Luft verpesten. Auch Kerzen sind richtig umweltbelastend, daher sollte man vielleicht die ein oder andere Kerze weniger anzünden, wenn man der Umwelt etwas Gutes tun möchte.

Von Maximilian Vogel

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