Einkauf per Klick: Online-Shopping-Sucht ist eine “psychische Erkrankung“

Es ist so einfach und wir tun es alle mal ganz schnell: Online-Shopping. Doch der Klick auf den Kauf-Knopf kann schnell zur Sucht mit schwerwiegenden Folgen werden.

Nur schnell zum Einkaufswagen hinzufügen und bestellen – so einfach geht der Einkauf per Klick – die Bankdaten sind meist schon hinterlegt, da bestellen sich die Artikel quasi von ganz alleine. Und schon wird das Online-Shopping, ehe man sich’s versieht, zur wöchentlichen Gewohnheit. Obwohl das Shopping ein gutes Mittel ist, um Stress abzubauen, kann es aber auch einige negative Effekte auf die Gesundheit haben.

"Buying Shopping Disorder"

Wenn ihr dieses Verhalten auch an euch beobachtet, könnte dieser Artikel für euch von Interesse sein. Die Psychotherapeutin Astrid Müller von der Medizinischen Hochschule in Hannover befindet, dass Shopping-Sucht als psychische Erkrankung anerkannt werden sollte.

Die Krankheit hat sogar einen eigenen Namen "Buying Shopping Disorder“, kurz BSD. Werden diese zwanghaften und regelmäßigen Einkäufe online getätigt, spricht man von einer “Buying Shopping Online Disorder" – eine geistige Erkrankung, von der 5 % der Bevölkerung betroffen sind.

Untersuchung an 122 Personen

Die Psychotherapeutin Astrid Müller hat 122 Patienten untersucht mit recht alarmierenden Ergebnissen: Die "Buying Shopping Online Disorder" hat tatsächliche Auswirkungen auf Körper und Geist. Personen, die daran erkrankt sind, leiden häufiger an Angstzuständen und haben ein erhöhtes Depressionsrisiko.

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Martin Gerst
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