Erfolgreich bewerben im Lockdown: Junge Frau schafft es mit TikTok-Video
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Erfolgreich bewerben im Lockdown: Junge Frau schafft es mit TikTok-Video

Von Maximilian Vogel

Während des Lockdowns haben viele Menschen gelernt, das Internet so für sich zu nutzen, dass es die besten Möglichkeiten bietet. Darunter vor allem junge Menschen. Jugendliche bewerben sich neuerdings mithilfe eines Videoclips auf Tik Tok für vielversprechende Jobs.

Die Jobsuche war noch nie etwas, das leicht und problemlos abläuft. Vor allem in Zeiten des Corona-Lockdowns scheint dies zu einer unüberwindbaren Hürde zu werden. Besonders junge Menschen haben es daher extra schwer, überhaupt erst ins Berufsleben einzusteigen.

Doch hier kommen die neuen sozialen Medien ins Spiel. Vor allem viele junge Menschen sind auf Plattformen wie Instagram, Snapchat und TikTok viel unterwegs. Zudem hat TikTok durch den Lockdown einen richtigen Zuwachs bekommen, zum Beispiel mit Challenges oder Tiervideos.

Innovative Bewerbungen kommen gut an

Nach vielen Bewerbungen, die wegen Corona nicht durchgegangen sind, nutzt die Generation, die mit dem Internet quasi aufgewachsen ist, ihr technisches Know-how, um Bewerbungen innovativer zu gestalten.

Wie Vice berichtet, macht den Anfang die 22-jährige Ffion Clarke, die nach einem frustrierenden Sommer voller erfolgloser Bewerbungen auf die Idee kommt, etwas völlig Neues auszuprobieren: Sie wandelt ihren gesamten Lebenslauf in ein Video um und lädt es auf der Social Media Plattform TikTok hoch.

Und ihre kreative Idee wird belohnt: Innerhalb weniger Wochen wird Mike Carr, CEO der Podcast-Produktionfirma Crowd Network auf sie aufmerksam und stellt die junge Frau ein.

Doch das ist nicht die einzige Erfolgsgeschichte: Auch die 22-jährige Alyshea Chand kann mit Stolz verkünden, ihren Traumjob via Tik Tok bekommen zu haben: Nachdem auch sie auf der Videoplattform für sich wirbt, bekommt sie binnen kürzester Zeit ein Angebot von Independent Television News (ITN), eines der größten Medienunternehmen Großbritanniens.

Ob TikTok die Plattform bleibt, mit der die Generation Z (von 1997 bis 2002 Geborene) durch ihre Video-Portfolios Jobangebote erhält, ist natürlich so nicht abzusehen.

Allerdings zeichnet sich trotzdem ein gewisser Trend ab: So wird es in 20 Jahren sicherlich üblich sein, statt schriftlicher Lebensläufe und Motivationsschreiben bei Bewerbungen eher auf kurzen und leicht zu erfassenden Content zu setzen - längere Portfolios würden nur langweilen, mutmaßen die jungen Frauen im Interview mit Vice.


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