Erste Hilfe in Corona-Zeiten: Was darf und soll ich wie machen?
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Erste Hilfe in Corona-Zeiten: Was darf und soll ich wie machen?

Von Maximilian Vogel

Covid-19 hat Einfluss auf jeden Bereich unseres Lebens. Auch bei der Ersten Hilfe müssen wir in Zeiten von Corona einiges beachten. Wir erklären euch, wie ihr Pandemie sicher Leben retten könnt!

Die Pandemie hat alles in unserem Leben verändert. Nichts geht mehr, ohne über die geltenden Hygiene-Regeln nachzudenken und mögliche Infektionsrisiken vorherzusehen. Schließlich verstecken sich hinter sehr vielen Gegenständen Virenfallen.

Was bei alltäglichen Dingen wie Einkaufen beginnt, zieht sich hin bis zu weniger alltäglichen Erlebnissen - wie beispielsweise der Ersten Hilfe bei einem Unglück oder Unfallsort.

Erste Hilfe auch in der Pandemie Pflicht

Zunächst muss gesagt werden, Corona hin oder her: Wenn wir auf einen Unfall treffen und noch keine Rettungskräfte wie Polizei oder Feuerwehr vor Ort sind, reicht es nicht, diese lediglich zu alarmieren.

Wir sind dazu verpflichtet, Erste Hilfe zu leisten - auch in Zeiten einer Pandemie. Schlimmer noch, wenn wir es nicht tun, machen wir uns strafbar und müssen mit einer Gefängnisstrafe rechnen.

Trotzdem gilt natürlich, dass sich auch Helfer schützen müssen. Dementsprechend ist es wohl kaum verwerflich, eine Mund-zu-Mund-Beatmung aufgrund des hohen Infektionsrisikos abzulehnen.

Wenn wir trotzdem einen Atemstillstand bei der der betroffenen Person feststellen, muss schnell reagiert werden und eine Herzdruck-Massage kann nichtsdestotrotz Leben retten.

Auch während der Corona-Pandemie: Erste Hilfe leisten ist Plficht! RODNAE Productions@Pexels

Mund- und Nasenschutz beim Eingreifen

Das Rote Kreuz empfiehlt Ersthelfern, sich während des Einsatzes so gut es geht vor einer Ansteckung zu schützen. Deswegen raten sie, Mundschutz und gegebenenfalls auch Gummihandschuhe zu tragen. So kann man unbesorgt die verletzten Personen versorgen - ohne die Angst, sich ein womöglich fatales Virus einzufangen.

Alle anderen Regeln und Vorschriften im Straßenverkehr zählen selbstverständlich auch während der draußen wütenden Pandemie. Dazu gehört beispielsweise die Pflicht, einen voll ausgestatteten Verbandskasten bei sich im Auto zu haben.

Zudem appellieren Experten immer wieder an Autofahrer jeglichen Alters, ab und zu die Erste-Hilfe-Kenntnisse mit einem speziellen Kurs aufzufrischen, um im Fall der Fälle gut vorbereitet zu sein. Die Verletzten werden es uns danken und wir den Ersthelfern!


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