"Erstmal Kaffee": Fünf wohltuende Wirkungen, die du noch nicht kanntest
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"Erstmal Kaffee": Fünf wohltuende Wirkungen, die du noch nicht kanntest

Von Lisa Fehrs

Seit Jahrhunderten wird Kaffee für seinen Geschmack und für seine stimulierenden Eigenschaften geschätzt. Wisst ihr aber auch, dass Kaffee erstaunliche Schutzwirkungen für euren gesamten Organismus entfalten kann, auf körperlicher wie geistiger Ebene?

Eine neue Studie, die am 28. November 2020 in der Zeitschrift Clinical Nutrition publiziert worden ist, untersucht die Wirkungen von Kaffee an 37.000 Testpersonen. Ein Ergebnis davon ist, dass bei Kaffeetrinkern das Risiko von Gehörverlust um mindestens 15 % geringer ist als bei Kaffeeabstinenzlern.

Dies ist nur einer der vielen Vorzüge des Kaffees, der in der Hitliste der am meisten konsumierten Getränke weltweit den dritten Platz belegt. Ein weiterer Vorzug ist anscheinend, dass er Arbeit in Gruppen erleichtert (siehe unser Video), aber wir erzählen euch hiervon gleich mehr.

Kaffee macht glücklich(er)

Bereitet euch euer Kaffee am Morgen Freude? Dann seid ihr damit nicht allein. Eine ältere Studie hat im Jahr 2013 nachgewiesen, dass Kaffeekonsum in Verbindung mit positiven Gefühlen steht (Energie, Freude, Genugtuung, Ruhe, Frieden).

Die Untersuchungen der Universität Harvard (USA) berufen sich dabei auf 50.000 weibliche Testpersonen. Sie haben erwiesen, dass Frauen, die mehr als vier Tassen Kaffee pro Tag trinken, ihr Risiko, eine Depression zu entwickeln, um 20% absenken. Der Kaffeekonsum darf aber auch nicht über das Ziel hinausschießen...

Kaffee ist reich an Antioxidantien

Die Kaffeebäume erzeugen fleischige Früchte, die rot, violett oder gelb sein können und "Kaffeekirschen" genannt werden. Diese enthalten zwei Kerne, von denen jeder eine Kaffeebohne einschließt. Die Früchte sind wie die Bohnen sehr reich an natürlichen Antioxidantien. Bei Personen, die wenig Früchte und Gemüse essen, stellen diese dann innerhalb ihrer Ernährung sogar deren Hauptzufuhr dar.

Unter den Antioxidantien des Kaffees finden sich auch sehr starke Polyphenole (Chlorogensäure, Kaffeesäure, Chinasäure), die der Körper besonders gut aufnehmen kann. Diese Moleküle können freie Radikale blockieren, die mit dem Oxidationsprozess in Verbindung stehen, und auch entzündungshemmend sind. Sie schützen somit vor chronischen Erkrankungen (Fettleibigkeit, Diabetes), aber auch vor vorzeitiger Zellalterung (Krebserkrankungen).

Kaffee ist gut für unser Gehirn

Dank seiner Antioxidantien, aber auch wegen seiner wichtigen Nährstoffe (Ballaststoffe, Aminosäuren, Fette, Potassium, Magnesium, Calcium, Natrium, Vitamine B3, B2, B5, B6, usw.) ist Kaffeekonsum zeitlebens angeraten: Kaffeetrinken wirkt so dem Abbau kognitiver Fähigkeiten bzw. der Entstehung degenerativer Erkrankungen (Alzheimer, Parkinson) entgegen.

Auch weil Kaffee eben Koffein enthält, verbessert er unsere kognitiven Fähigkeiten (visuelle Wahrnehmung, Gedächtnis) und beeinflusst Kopfschmerzen auf positive Art und Weise. Wohlgemerkt stets bei richtiger Dosierung, ansonsten droht das Gegenteil!

Kaffee schafft einen Energieschub

Hierbei handelt es sich um eine vielgepriesene und ersehnte Eigenschaft des Kaffees: Er bringt uns auf Trab. Und das allein aufgrund eines Alkaloids, das Koffein, das uns hilft, gegen die Müdigkeit anzugehen. Dieses Molekül soll sogar die sportliche Leistungsfähigkeit steigern. Denn es regt den Blutkreislauf an, wie auch die Kraft, die Ausdauer, die Leistung und die Konzentration. Grund hierfür ist die hervorgerufene bessere Verwendung der Kohlenhydrate und Fette, bei gleichzeitigem Absenken der Schmerzgrenze.

Achtung, nicht überdosieren!

Oft hat man es schon gehört: Alles ist gut, wenn nur die Dosis stimmt! Es wird empfohlen, für Koffein eine Tagesdosis von 300-400 Milligramm nicht zu überschreiten. Das entspricht etwa fünf Espressi. Ansonsten kommen euch nämlich auch die guten Eigenschaften des Kaffees abhanden.

Schlimmer noch, ihr könnt dann sogar mit dessen weniger angenehmen Eigenschaften schwer zu schaffen haben (Schlaflosigkeit, Herzflattern, Bluthochdruck, Sodbrennen, Durchfall, Angstzustände, schlechte Aufnahme von Calcium usw.). Also nicht übertreiben!


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