Experte warnt: Anstieg der Corona-Infektionen "absolut besorgniserregend"
Experte warnt: Anstieg der Corona-Infektionen "absolut besorgniserregend"
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Experte warnt: Anstieg der Corona-Infektionen "absolut besorgniserregend"

Von Pia Karim

Der neue Teil-Lockdown in Deutschland macht viele Bürger unsicher. Wie schlimm steht es um unser unbeschwertes Leben? Laut eines Arztes einer Hamburger Klinik ist die Lage viel schlimmer als bisher angenommen.

Corona ist ein Teil unseres Lebens geworden und die von allen gefürchtete zweite Welle überrollt das Land geradezu, weshalb nun auch neue Corona-Maßnahmen getroffen wurden: Die Reisefreiheit wurde eingeschränkt und das öffentliche Leben mit Theatern, Kinos, etc. kommt mal wieder zum Erliegen.

"Absolut besorgniserregend"

Die meisten hoffen wohl auf einen baldigen Impfstoff, der uns gegen das Virus immunisieren soll. Nur dadurch, glauben viele, werden wir der Lage wieder Herr. Wie lange es noch dauert, bis jeder seine Impfdosis bekommen hat, erfahrt ihr im Video oben.

Solange noch kein Impfstoff im Umlauf ist, müssen wir uns mit den bestehenden Maßnahmen abfinden und sie einhalten. Wie schlimm die Lage wirklich ist, beschreibt der Leiter der Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Stefan Kluge, gegenüber der Bild. Für ihn sei der drastische Anstieg der Corona-Infektionen "absolut besorgniserregend".

Wir müssen diesen Trend stoppen, die Politik muss handeln. Uns bleibt keine andere Wahl.

Überlastung der Krankenhäuser

Der Mediziner warnt eindringlich vor der Überlastung der Krankenhäuser, die sich immer weiter füllen. Einen Blick auf die Todeszahlen zu werfen, nütze laut Kluge allerdings nicht. Er schlägt stattdessen vor:

Wir müssen auf die Zahl der Intensivpatienten gucken. Dann wissen wir, wohin die Reise geht.

Imtensivstationen

Patienten befänden sich laut Kluge zwischen zwei und drei Wochen auf der Intensivstation, ein möglicher Tod tritt erst im Verlauf der Krankheit auf. Darum seien laut dem Mediziner die Todesfälle erst mit einer Verzögerung zu verzeichnen.

Aber es gibt auch gute Neuigkeiten: Wir wissen inzwischen viel mehr über das Virus als noch zu Beginn der Pandemie, weshalb das medizinische Personal auch dazugelernt habe. Zudem gibt es neue Testverfahren und, laut Kluge, auch Behandlungserfolge mit dem Cortison-Präparat Dexamethason. Der Arzt dazu:

Deshalb sind wir auch prinzipiell gut vorbereitet.

Er sagt, dass die folgenden zwei bis drei Wochen immer vorauszusehen wären. „Darüber hinaus ist alles Kaffeesatzleserei.“ Er appelliert noch mal an alle, sich an die AHA-Regeln zu halten. Dem können wir nur zustimmen!


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