FFP2-Masken: Diese Folgen haben sie für die Gesundheit unserer Haut

FFP2-Masken schützen nicht nur unser Umfeld, sondern auch uns selbst. Deswegen ersetzen sie jetzt weitestgehend die Stoffmasken. Doch das hat fatale Folgen für unsere Haut.

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Die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus werden immer strenger. Mittlerweile dürfen bundesweit im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr nur noch chirurgische oder FFP2-Masken getragen werden – in Bayern sogar nur noch FFP2-Masken. Doch wie gesund sind die Masken wirklich?

Durch FFP2-Masken bildet sich mehr Feuchtigkeit auf der Haut

Seit fast einem Jahr gehören Masken zu unserem ständigen Begleiter im Alltag. Sie schützen uns zwar bestenfalls vor einer Corona-Erkrankung - doch falsch angewendet oder nicht richtig gereinigt können sie uns auch schaden.

Die FFP2-Masken haben eine ganz andere Nebenwirkung: Die durch ihr Tragen verursachte permanente Reizung hat fatale Folgen für unsere Haut, die im Gesicht besonders empfindlich ist.

FFP2-Masken haben einen größeren Effekt auf unsere Haut als chirurgische Masken, da sie enger daran anliegen und sich dadurch mehr Feuchtigkeit auf ihr bildet. Außerdem können sich in der Innenseite der Maske Bakterien bilden, die zu Hautrötungen oder kleinen Pickeln führen können.

Dermatologin und Allergologin, Nicola Wagner, vom Allergiezentrum des Universitätsklinikums Erlangen gibt gegenüber der Plattform Heilpraxis Tipps, wie die Haut am besten geschützt werden kann. Sie empfiehlt, die Gesichtshaut mit ph-neutralen Reinigungsmitteln ohne Alkohol zu säubern und der ihr so viel frische Luft wie möglich zu verschaffen.

Mittlerweile kann man ohne FFP2-Masken nicht mehr aus dem Haus. Silke@Unsplash

Besondere Vorsicht bei Menschen mit dermatologischen Problemen

Treten allergische Reaktionen während oder nach dem Tragen der Maske auf, kommen diese wahrscheinlich von den Gummibändern und treten im Bereich der Wangen und Ohren auf.

Bilden sich dabei juckende Ekzeme, rät Wagner zu einer ärztlichen Behandlung. Menschen, die generell unter dermatologischen Problemen leiden, können und sollten sich besonders schützen:

Neurodermitiker sollten ihrem Hautbefund angepasst auf eine ausreichende Pflege mit Feuchtigkeit und gegebenenfalls – bei zu großer Trockenheit – auch auf eine leichte Rückfettung achten.

Bei Akne oder Rosazea sollten Betroffene ihre Haut weiterhin mit weniger fettender Feuchtigkeitscreme versorgen, empfiehlt die Ärztin. So bleibt ihr hoffentlich weiterhin gesund und schützt gleichzeitig eure Haut.