Forscher warnen: Schlimme Nebenwirkung von Softdrinks entdeckt

Forscher warnen: Schlimme Nebenwirkung von Softdrinks entdeckt

Softdrinks haben unter ernährungsbewussten Menschen schon lange keinen guten Ruf - nun gilt als erwiesen, dass die Folgen des Konsums weitaus schlimmer sein können, als bisher angenommen.

Nicht nur der Zucker hat Folgen für den Körper

Dass Softdrinks voller Zucker stecken, der viel Schaden im Körper anrichten kann, ist weder eine Neuigkeit, noch ein Geheimnis. Doch Forscher aus Boston haben nun festgestellt, dass bereits ein Glas am Tag der süßen Brause erhebliche Folgen haben kann - und das für die Fruchtbarkeit.

Cola & Co. als unbewusstes Verhütungsmittel?  

Wie Forscher der Boston University jetzt herausfanden, kann bereits eine Dose am Tag die weibliche Fruchtbarkeit um bis zu 25 Prozent verringern. Bei dieser Studie wurden Paare, die unbedingt ein Baby zeugen wollten, genauer unter die Lupe genommen: 3.828 Frauen zwischen 21 und 45 Jahren und 1.045 ihrer männlichen Partner wurden im Rahmen dieser Studie von 2003 bis 2017 beobachtet. Bei den Männern fiel das Ergebnis noch drastischer aus: Tranken diese täglich Cola oder Fanta, verringerte sich ihre Zeugungsfähigkeit sogar um ganze 33 Prozent. 

Der Grund   

Laut Forschern reduzieren Cola, Fanta und Co. die Fekundabilität sowohl bei Männern als auch bei Frauen deutlich. Fekundabilität bezeichnet die monatliche Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, beziehungsweise, Kinder zu zeugen. Für Paare, die also planen, in nächster Zeit ein Kind zu bekommen, gilt: Softdrinkgelüste zurückschrauben, dann klappt es eventuell schneller mit dem Kinder kriegen. 

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