Geburt im Flugzeug: Polizei drückt bei 18-jähriger Mutter ein Auge zu
Geburt im Flugzeug: Polizei drückt bei 18-jähriger Mutter ein Auge zu
Weiterlesen

Geburt im Flugzeug: Polizei drückt bei 18-jähriger Mutter ein Auge zu

Eine Geburt, die geplant nicht besonderer hätte verlaufen können. Eine 18-Jährige bekommt auf dem Flug von Kairo nach London ihr Baby und landet auf deutschem Boden.

Manchmal verlaufen Geburten mit einer Überraschung: Manchmal kommen mehr Babys auf die Welt als geplant, manchmal sucht sich das Neugeborene einen ganz speziellen Ort für die Geburt aus.

Storch mit metallenen Flügeln

Für dieses Baby wird Fliegen sicherlich eine Leichtigkeit werden. Schließlich ist das Flugzeug das Erste, was das neugeborene Mädchen wahrnimmt. Es ist aber kein Storch, der sie auf die Welt bringt, sondern ein metallener Vogel, wie die deutsche Bundespolizei berichtet. Die britische Tageszeitung The Mirror gibt das Statement wieder:

Früher hat man Kindern erzählt, dass ein Storch ihre kleinen Brüder und Schwestern bringt. Heute war es ein größerer Vogel aus Metall. Gegen Mittag landete ein Flugzeug einer ägyptischen Fluggesellschaft außerplanmäßig in München. Der Vogel war auf dem Weg von Kairo nach London.
Geburt im Flugzeug Cherayut Jankitrattanapokkin / EyeEm@Getty Images

Geplante Geburt wird notverlegt

Eine 18-Jährige plant, in Großbritannien ihr Baby zu bekommen. Sie fliegt also hochschwanger mit ihrer Mutter von Kairo nach London zu dem Kindesvater, um dort im Kreise der Familie die Geburt zu erleben. Doch dann geht alles viel schneller als erwartet.

In 10.000 Höhenmetern setzen plötzlich die Wehen ein. Die Geburt verläuft glücklicherweise reibungslos und ohne Komplikationen, sodass ein gesundes Mädchen das Licht der Welt über den Wolken erblickt.

Der Pilot der ägyptischen Airline entscheidet sich zum Wohle der frischgebackenen Mutter und ihrem Neugeborenen für eine Notlandung am Münchener Flughafen. Es ist somit die deutsche Bundespolizei, die zu den ersten Gratulanten zählt.

Diese drückt laut eigenen Aussagen ein Auge zu, dass sie plötzlich einen Besucher empfangen, der noch keinen Pass hat. Besondere Umstände erfordern eben besondere Maßnahmen. Nun liegt es eben am Vater, seine Koffer Richtung Deutschland zu packen und seine neugeborene Tochter zu begrüßen.

Von Maximilian Vogel

Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen