Gesundheitsrisiko bei Kindern: Diese beliebte Süßigkeit bekommt einen Warnhinweis

Ab und an muss es einfach sein: ein kleiner Bonbon hier oder dort mal ein Stück Schokolade; normalerweise schadet das niemandem. Wie sich jetzt herausstellt, gibt es eine beliebte Süßigkeit, die für Kinder nicht ganz unbedenklich ist und die deshalb in Zukunft mit einem Warnhinweis versehen wird.

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Selbst kleine Kinder wissen schon: Süßes ist nicht ganz so gesund, vor allem, wenn wir zu viel davon konsumieren. Solange aber noch keine Zuckersucht besteht, die ihr übrigens aber auch ganz schnell wieder los werdet, ist so eine kleine süße Auszeit kein Problem.

Die Jüngsten unter uns müssen nun aber ganz tapfer sein: eine bestimmte Art von den süßen Leckereien ist für sie nicht ganz ungefährlich.

Warnhinweise werden zur Pflicht

Eine Verordnung der Bundesregierung legt vor Kurzem fest, dass bestimmte Lakritzsorten fortan als gesundheitlich bedenklich gekennzeichnet werden müssen.

Marken, deren Lakritze einen hohen Salmiak-Gehalt aufweist, müssen in der Zukunft auf ihren Verpackungen deutlich machen, dass die Süßigkeit insbesondere für Kinder schädlich sein kann.

Personen mit Nierenerkrankungen besonders betroffen

Die Hinweise sind verpflichtend, wenn im Wurzelextrakt der Süßholzwurzel mehr als 20 g/kg Salmiak stecken. Ist dies der Fall, sollen die Produkte mit den Worten "Erwachsenenlakritz – kein Kinderlakritz" versehen werden.

Liegt der Gehalt an Salmiak noch höher, soll die Warnung "Extra stark, Erwachsenenlakritz – kein Kinderlakritz" lauten. Insbesondere Personen, die Probleme mit den Nieren haben, können durch den Verzehr weiter gesundheitlich beeinträchtigt werden.

Gefährliches Ammoniumchlorid

Laut des Bundesinstituts für Risikobewertung kann eine große Menge an Ammoniumchlorid "zu Beeinträchtigungen des normalen Ionenhaushalts mit Übelkeit, Erbrechen und neurologischen Störungen führen."

Ware, die noch nicht mit dem neuen Hinweis versehen ist, aber schon in den Läden steht, darf in den nächsten Wochen allerdings noch verkauft. Naschkatzen sollten beim nächsten Kauf von Lakritze also die Augen gut aufhalten. Oder einfach mal zu einem leckeren, gesunden Eis greifen, das kann man nämlich auch zu Hause herstellen.