Haarfärbemittel und ihre alarmierenden Folgen für die Gesundheit

Unheilvolle Neuigkeiten kommen da aus unserem Nachbarland zu uns rüber: Die französische Agentur für Gesundheitssicherheit schlägt Alarm zu den heftigen Auswirkungen, die Haarfärbemittel auf die Haare aber auch die Anwender haben.

Es ist nichts Neues, dass Haarfärbemittel nicht unbedingt gut für die Haare und die allgemeine Gesundheit der Anwender sind. Doch jetzt bekommt eine junge Französin die negativen Folgen schmerzhaft zu spüren.

Knapp dem Tod entkommen

Ein 19-jähriges Mädchen ist dem Tod nur knapp entkommen. Der Grund: Ein Allergen in ihrem Haarfärbemittel. Wegen ihrer gefährlichen Eigenschaften ist die chemische Verbindung p-Phenylendiamin bereits in vielen Kosmetikprodukte verboten, in manchen Färbemitteln ist sie allerdings nach wie vor erlaubt.

Im Juni dieses Jahres veröffentlicht die französische Agentur für Gesundheitssicherheit (Agence nationale de sécurité sanitaire de l’alimentation) die erschreckenden Ergebnisse einer Studie zu Haarfärbemitteln.

Gefährliche Substanzen

Die in den Produkten enthaltenen Substanzen können Asthma, Atemwegsallergien und heftige Hautausschläge bei den Friseuren hervorrufen. Doch sie sind nicht die einzigen Betroffenen, auch die Kunden von Friseursalons sind den gleichen Risiken ausgesetzt.

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Schuld sind die verwendeten gebrauchsfertigen Produkte, Puder sowie Granulate, die Ammoniumpersulfate und Sodium enthalten. Diese Inhaltsstoffe dienen dazu, die Haare zu depigmentieren, damit die neue Färbung richtig einwirken kann.

Die französische Agentur erklärt, dass diese Persulfate zwischen 2001 und 2015 in vielen europäischen Ländern wie Deutschland, Frankreich, Österreich und den Niederlanden zu über 1000 Krankheitsfällen geführt haben. Die Marken der Färbeprodukte werden daher dazu angehalten, möglichst zeitnah bei der Herstellung ihrer Produkte auf sämtliche Persulfate zu verzichten. Falls ihr nicht darauf warten wollt, könnt ihr auch mit Henna eure Haare färben - mehr erfahrt ihr hier.

Martin Gerst
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