Hausmittel heiße Zitrone bei Erkältung: Falsch zubereitet, greift das Getränk eure Gesundheit an

Eine Erkältung versuchen viele erst einmal mit den üblichen Hausmitteln in den Griff zu bekommen. Besonders beliebt ist dabei eine heiße Zitrone, gerne pur, aber manchmal auch mit Honig verfeinert. Bei der Zubereitung des Getränks solltet ihr aber vorsichtig sein: Es kann sonst zu unangenehmen Nebenwirkungen kommen.

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Heiße Zitrone schmeckt nicht nur gut, sondern kann dank seines hohen Vitamin-C-Gehalts das Immunsystem stärken. Bevor ihr zur gelben Frucht und dem Wasserkocher greift, solltet ihr jedoch einige Dinge beachten, um nicht eine gegenteilige Wirkung zu erreichen.

Heiße Zitrone: Gut für das Immunsystem, schlechte Diäthilfe

Zitrone scheint ein wahrer Alleskönner zu sein, beim Abnehmen hilft sie aber nicht, das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Es stimmt allerdings, dass Zitrusfrüchte natürliche Gesundheitsbooster sind und z. B. Entzündungen eindämmen oder bei Kopfschmerzen helfen können. Dafür muss das Heißgetränk aber richtig zubereitet werden.

Ihr solltet vor allem darauf achten, möglichst Bio-Zitronen zu verwenden. Gespritztes Obst kann nämlich Rückstände von Insektiziden enthalten und zu Hautreizungen führen. Laut Stern kann außerdem die enthaltene Zitronensäure euren Zahnschmelz angreifen. Dadurch haben Bakterien ein leichtes Spiel: Sie können Entzündungen im Inneren des Zahns auslösen und zu einer Überempfindlichkeit führen; bloßes Zähneputzen oder Essen werden so zur Qual.

Allergiker:innen und Menschen mit einer Histaminintoleranz sollten besonders aufpassen: Ein leichtes Kribbeln auf der Zunge kann schnell zu Schwellungen führen und im schlimmsten Fall in einem anaphylaktischen Schock enden: Dieser kann zu Atemnot, einem Kreislaufstillstand und Organversagen führen.

Vitamin-Bombe heiße Zitrone: Ohne Honig geht es auch

Falls ihr keinen Honig mögt, aber trotzdem nicht auf ein bisschen Süße verzichten möchtet, könnt ihr die heiße Zitrone auch mit Agavendicksaft, Xylit oder Birkenzucker verfeinern. Das ist nicht nur besser für den Blutzuckerspiegel: Die letztgenannten Süßungsmittel haben auch den Vorteil, vor Karies zu schützen.

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