Hoffnungsschimmer mit Einschränkung: Pfizer will Corona-Pille im Schnellverfahren durchboxen

Die Pille gegen das Coronavirus ist da. Doch noch beruht der Hoffnungsschimmer im Kampf gegen die Pandemie lediglich auf einer Pressemeldung. Die Daten müssen erst noch überprüft werden.

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Das Medikament Paxlovid aus den USA verspricht einiges: Bei neun von zehn Menschen soll das Medikament einen schweren Verlauf der Erkrankung verhindern - dazu gehören natürlich auch Todesfälle.

Positive Effekte und Einschränkungen

Das würde vor allem die so dringend benötigte Entlastung in Krankenhäusern mit sich bringen. Fünf Tage lagen müssten Erkrankte zwei Pillen täglich nehmen. Kein Wunder, dass Pfizer die weiteren Ergebnisse der Studie nicht abwartet, wie welt.de berichtet. Bereits jetzt hat das Unternehmen in den USA eine Notzulassung beantragt.

Dennoch gibt es einige Faktoren, die uns in unserer Euphorie über diesen Erfolg einschränken sollten: Genau wie die Wirksamkeit des Medikaments ist auch die Wirksamkeit der Vakzine hervorragend, dennoch wollen viele sich nicht impfen lassen - und das, obwohl die vierte Welle vor allem sie erwischen wird!

Corona-Medikament wird kein Wunder vollbringen

Außerdem wird Paxlovid zu spät kommen für jene, die dann schon auf der Intensivstation liegen. Denn das Medikament muss drei bis fünf Tage nach dem Auftreten erster Symptome eingenommen werden, um wirksam zu sein.

Außerdem wird die Pille pro Patient:in mehrere Hunderte Euro kosten. Noch kann nicht genügend produziert werden, um einen günstigen Preis anzubieten. Ein weiterer Dämpfer ist die Tatsache, dass neue Virusvarianten das Medikament wieder außer Gefecht setzen - effektiver gegen die neuen Rekordzahlen in Deutschland wäre eine Schließung der Impflücke!

Details zur Studie zu Paxlovid haben wir im Video für euch!

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