Hoher Fleischkonsum bei Kindern: Diese Gefahren stecken dahinter

Fleisch ist ein wichtiger Bestandteil im Ernährungsplan von Kindern. Eine aktuelle Studie warnt aber vor einem zu hohen Konsum.

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Fleisch ist ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung und auch bei Kindern sehr beliebt, vor allem in Form von Aufschnitt, Würstchen oder Schnitzel. Das ist einerseits gut, da Fleischkonsum zur Versorgung mit Eisen und hochwertigem Eiweiß beträgt. Zu viel davon kann sich aber schlecht auf ihre Gesundheit auswirken.

Eine ausgewogene Ernährung ist sehr wichtig

Prinzipiell gilt, dass sich Kinder ausgewogen ernähren sollten, denn die ersten Jahre beeinflussen die Gesundheit ein Leben lang. Dazu gehören Milchprodukte, Obst und Gemüse, Fisch, aber auch Fleisch. Dass es hierbei vor allem auf die Menge ankommt, zeigt eine neue Studie, die in Frontiers in Immunology veröffentlicht wurde.

Ein Forscherteam rund um Petra I. Pfefferle von der Universität Marburg hat darin den Zusammenhang zwischen einem sehr hohen Fleischanteil in der frühen Kindheit und der Entwicklung von Asthma untersucht und herausgefunden, dass Kinder, die sich überwiegend von Fleisch ernähren, einen hohen Anteil von Bakterienarten wie Lactococcus, Granulicatella und Acinetobacter aufgewiesen haben.

Diese fügen dem Menschen in einer niedrigen Konzentration keinen Schaden zu, in hohen Dosen verringern sie allerdings den Eisenanteil im Darm, was das Risiko, an Asthma zu erkranken, deutlich erhöhen kann. Bei ihren Ergebnissen haben die Forscher außerdem zwischen Eiweiß aus Fleisch und dem aus Milchprodukten, Fisch oder Eiern unterschieden und festgestellt, dass Erstere das Asthma-Risiko um das Achtfache erhöhen.

Asthma kann auch andere Gründe haben

Eine fleischlastige Ernährung ist aber nicht der einzige Auslöser für Asthma. Auch genetische Faktoren spielen eine Rolle. Diese können aber durch die Ernährung beeinflusst werden, insbesondere in den ersten Lebensjahren.