Impfskeptiker entscheiden sich gegen Covid-Impfung: Dann schlägt das Schicksal zu

Hollie Rivers Ehemann ist an Covid-19 gestorben, kurz nachdem sie beschlossen haben, sich nicht gegen die Erkrankung zu impfen.

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Seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind Antwone und Hollie Rivers aus Lincoln Park, einem Vorort von Detroit, immer besonders vorsichtig und halten sich vorbildlich an die Maßnahmen. Sie reduzieren ihre sozialen Kontakte und tragen immer eine Maske.

Dann passiert das Unfassbare

Doch als der Impfstoff zugelassen wird, ist das Paar skeptisch und unsicher. Daher beschließen sie, sich noch nicht impfen zu lassen. Doch als sie ihre Entscheidung gerade überdenken wollen, wird die siebenköpfige Familie von einem schrecklichen Schicksalsschlag getroffen.

Am 13. Mai stirbt Antwone Rivers im Alter von 39 Jahren an Covid-19. Jetzt spricht Hollie über die Tragödie, um andere Menschen zu ermutigen, sich impfen zu lassen.

Ein tragischer Tod

Im April infiziert sich das Paar mit Covid-19 und während Hollie unbeschadet davonkommt, verschlimmert sich Antwones Zustand immer weiter. Gegenüber dem Sender Fox 2 Detroit erzählt Hollie ihre Geschichte:

Eine Woche nach der Corona-Infektion ging es ihm immer schlechter und mir besser.

Wie Hollie berichtet, versagen nach und nach alle Organe von Antwone. Einen ganzen Monat kämpft er gegen die Krankheit, bis er schließlich stirbt. Nach dem Tod ihres Ehemannes ist Hollie mit ihren fünf Kindern auf sich alleine gestellt. Sie berichtet:

Unsere Älteste ist 13 und ihr tut es für die Kleinen noch mehr Leid, weil sie drei und ein Jahr alt sind und nicht die gleichen Erinnerungen haben werden, wie die anderen Kinder. Es fühlt sich mehr an wie ein Traum. Ich habe es noch nicht realisiert.

Angst vor Covid-Impfung

Hollie berichtet gegenüber dem Sender, dass sie wenige Wochen vor ihrer Infektion noch darüber gesprochen haben, sich impfen zu lassen; Jetzt bereut sie, dass sie sich nicht dafür entschieden haben:

Es ist ein großer Verlust für uns alle.

Auf die Frage, ob sie es in Erwägung ziehe, sich gegen das gefährliche Virus impfen zu lassen, antwortet die Mutter von fünf Kindern, dass sie es nach diesem tragischen Vorfall definitiv tun wird.