Impfung bei Kindern: Diese Nebenwirkungen können bei ihnen auftreten
Impfung bei Kindern: Diese Nebenwirkungen können bei ihnen auftreten
Impfung bei Kindern: Diese Nebenwirkungen können bei ihnen auftreten
Lire la vidéo
Weiterlesen

Impfung bei Kindern: Diese Nebenwirkungen können bei ihnen auftreten

Jetzt, wo die meisten älteren Menschen bereits geimpft sind, richtet sich das Augenmerk der Bundesregierung auf Kinder und Jugendliche. Doch wie sinnvoll ist eine Corona-Impfung bei dieser Zielgruppe?

Obwohl sich die Ständige Impfkommission vor wenigen Wochen noch klar gegen die Aufhebung einer Impfpriorisierung ausgesprochen hat, plant Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bis zum Ende der Sommerferien 2021 allen Schülerinnen und Schülern im Alter von 12 bis 18 Jahren ein Impfangebot gemacht zu haben. Aber brauchen Jugendliche wirklich eine Impfung? Und welche Nebenwirkungen drohen ihnen?

Jugendliche "bemerken" ihre Erkrankung oft nicht einmal

Bisher sind die Impfstoffe in Deutschland erst ab 18 Jahren zugelassen, Biontech ab 16 Jahren. In den USA und Kanada werden aber bereits die ersten Kinder ab 12 Jahren geimpft. Ein Ziel, das auch Deutschland verfolgen möchte. Moderna und Biontech versichern, dass ihre Impfstoffe bei Kindern ab 12 Jahren eine 100-prozentige Wirksamkeit habe und daher bedenkenlos verwendet werden könne. Die Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost sowie Muskel- und Gelenkschmerzen seien vergleichbar mit denen in der Altersgruppe der 16 bis 25-Jährigen.

Der Mediziner Peter Kremsner von der Uniklinik Tübingen hingegen warnt im Gespräch mit Bild: "Die Impfreaktion ist bei Kindern und Jugendlichen viel stärker als bei älteren Menschen, weil das Immunsystem stärker reagiert." Auch Ärzte und Mediziner warnen vor vorschnellen Massenimpfungen von Kindern und Jugendlichen, denn bei ihnen verlaufe eine Covid-19-Erkrankung asymptomatisch oder mild. Kremsner weiter:

Die Impf-Nebenwirkungen bei jungen Menschen stehen in keiner Relation zu den Auswirkungen einer Corona-Infektion, von der Kinder und Jugendliche meistens noch nicht einmal etwas bemerken.

Ältere Menschen müssen geschützt werden

Je älter man werde, desto schwerer verlaufe die Erkrankung, erklärt der Mediziner. Es sei daher wichtig, ältere Menschen und Risikogruppen zu schützen, dann sei auch eine Impfung der jüngeren Generationen nicht mehr notwendig.


Mehr