Kätzchen in Not: Tierärztin muss eine äußerst ungewöhnliche Methode anwenden
Kätzchen in Not: Tierärztin muss eine äußerst ungewöhnliche Methode anwenden
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Kätzchen in Not: Tierärztin muss eine äußerst ungewöhnliche Methode anwenden

Ein Kätzchen wird mit einer Vergiftung in die Tierklinik des Tierheims von Wacol eingeliefert. Zur Rettung des Tieres muss die Tierärztin eine seltsame Methode anwenden.

Das Kätzchen, das später Tipsy genannt wird, wird im australischen Lowodd auf der Straße gefunden. Dem Tier geht es nicht gut und das hat auch einen Grund: Das Kätzchen hat sich dazu entschlossen, Frostschutzmittel zu trinken. Zum Glück trifft es auf seine Retter, die es in die Tierklinik bringen.

Frostschutzmittel ist giftig für Mensch und Tier

Wäre die Katze nur ein ein paar Minuten später in die Klinik gekommen, wäre es zu spät für sie gewesen. Die Ärzte handeln blitzschnell und verabreichen dem Tier einen gehörigen Schuss Wodka, der übrigens auch gut für die Gesundheit von Menschen ist.

Die Lösung scheint ungewöhnlich zu sein, ist es aber überhaupt nicht. Wodka gilt nämlich laut dem Nachrichtensender ABC als gängiges Gegenmittel bei Vergiftungen, die durch Frostschutzmittel entstehen.

Tipsy hat Glück

Tierärztin Sarah Kanther beschreibt auf Facebook, wie schlimm es um Tipsy stand: "Das Glück war definitiv auf seiner Seite, als das Tier zu uns gebracht wurde. Es war gerade noch rechtzeitig." Tipsys Nieren standen schon kurz davor zu versagen, doch der Wodka, den eine Schwester zufällig dabei hattet, rettet dem Stubentiger das Leben.

Nach einem guten Frühstück am nächsten Tag erholt sich Tipsy von den Strapazen. Und lässt in Zukunft hoffentlich nicht nur von Frostschutzmittel die Pfötchen, sondern auch von all den Lebensmitteln, die für viele Tiere tödlich sein können.

Von Simone Haug

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