Ketogene Ernährung: Wie der Verzicht auf Kohlenhydrate zur Keto-Grippe führen kann

Gerade zum neuen Jahr haben sich wahrscheinlich vorgenommen, das ein oder andere Pfund zu verlieren. Forschende behaupten nun: Eine ketogene Ernährung ist dafür die schlechteste Wahl, sie kann u. a. zur sogenannten Keto-Grippe führen.

Die Keto-Diät, die vielleicht auch gegen die Grippe helfen könnte, ist streng genommen keine klassische Diät, sondern kommt eigentlich aufgrund bestimmter vorliegender Krankheitsbilder zur Anwendung. Beim Abnehmen soll sie aber trotzdem helfen und so gibt es einige Diätwillige, die fleißig so gut wie alle Kohlenhydrate von ihrem Ernährungsplan streichen. Dabei ist sie jedoch mehr als nur ein wenig problematisch.

Langfristig sind andere Diäten eine bessere Alternative

Richtig gesund ist die Ernährungsweise laut Expert:innen definitiv nicht. Wer sich ketogen ernährt, baut vor allem auf Proteine und gesunde Fette und versucht, so wenig Kohlenhydrate wie möglich zu sich zu nehmen.

Das führt in vielen Fällen zwar zur Gewichtsabnahme, auf lange Sicht verspricht diese Art des Diätens aber nur wenig Erfolg. Ein Experte erklärt die Gründe dafür in der Sun:

Die Keto-Diät ist ernährungsphysiologisch unausgewogen und es fällt den meisten Menschen wahrscheinlich schwer, sie langfristig durchzuhalten, was bedeutet, dass jeder Gewichtsverlust wahrscheinlich wieder rückgängig gemacht wird.

Des Weiteren sind Kohlenhydrate wichtig für den Körper, da sie Ballaststoffe enthalten, welche u. a. das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, deutlich minimieren; außerdem enthalten sie auch Eisen, welche für die Stoffwechselprozesse sehr wichtig ist, und Kalzium, das vor allem für die Zähne und Knochen von Bedeutung ist.

Die Keto-Grippe: ein noch recht unerforschtes Phänomen

Menschen, die sich ketogen ernähren, laufen allerdings nicht nur Gefahr, einen niedrigen Kalzium- und Eisenspeicher zu haben, sondern müssen auch mit anderen unangenehmen Nebeneffekten, wie der sogenannten Keto-Grippe, rechnen.

Dr. Marcelo Campos, der als Assistenzprofessor an der Tufts University School of Medicine arbeitet, beschreibt das Phänomen der Keto-Grippe mit folgenden Worten:

Die sogenannte Keto-Grippe ist eine Gruppe von Symptomen, die zwei bis sieben Tage nach Beginn einer ketogenen Diät auftreten können. Kopfschmerzen, ein benebeltes Gehirn, Müdigkeit, Reizbarkeit, Übelkeit, Schlafstörungen und Verstopfung sind nur einige der Symptome dieser Erkrankung.

Bislang hat sich allerdings nur eine einzige Studie mit der Keto-Grippe auseinandergesetzt. Laut dieser müssen einige Menschen innerhalb der ersten Woche mit dem Auftreten einiger der oben aufgeführten Symptome rechnen, welche ungefähr einen Monat andauern können.

Die Ursachen für die verschiedenen Anzeichen sind bis heute noch unklar. Laut Dr. Campos kommen verschiedene Gründe bzw. Hypothesen infrage:

Wir wissen nicht wirklich, warum sich manche Menschen nach dieser Ernährungsumstellung so schlecht fühlen. Hängt es mit einem Entgiftungsfaktor zusammen? Liegt es an einem Kohlenhydrat-Entzug? Gibt es eine immunologische Reaktion? Oder ist es die Folge einer Veränderung des Darmmikrobioms?

Um Gewicht zu verlieren, gibt es auf jeden Fall bessere Diäten, selbst ein paar einfache Veränderungen im Alltag genügen schon, um den überflüssigen Pfunden den Kampf anzusagen.

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