Kopfschmerzen: Alles Wichtige zu Ursachen und Behandlung

Kopfschmerzen: Alles Wichtige zu Ursachen und Behandlung

Kopfschmerzen können sich in vielfältiger Form äußern und verlaufen bei jedem ein wenig anders; nicht ohne Grund kennt die Wissenschaft mittlerweile über 200 Arten von Kopfschmerzen. Grundsätzlich lassen sich alle Symptome aber einen von drei Hauptarten zuordnen. Man spricht dann vom Spannungskopfschmerz, der sog. Migräne oder einem Cluster-Kopfschmerz. Wenn du unter anhaltenden Kopfschmerzen leidest und sich die Symptome mitunter verschlimmern, solltest du unbedingt einen Internisten oder einen damit vertrauten Hausarzt aufsuchen.

Damit ein Arzt Abhilfe leisten kann und eine genaue Diagnose möglich wird, braucht es umfassende Angaben zur Lokalisation und Ausprägung der Kopfschmerzen. Am besten ist es, wenn du dafür eine Art „Schmerztagebuch" führst und möglichst genau die Art der Schmerzen, die Dauer, ihre Häufigkeit sowie andere Symptome, die begleitend dazu auftreten, dokumentierst. Das erleichtert den Ausschluss bestimmter Krankheiten und hilft dir nebenbei, um vielleicht Stress, eine mangelhafte Ernährung, zu wenig Schlaf oder andere Faktoren als Ursache für Kopfschmerzen zu erkennen oder auszuschließen.

Psychisch oder physisch hervorgerufen? Kopfschmerzen haben vielfältige Ursachen

Kopfschmerzen können nicht nur allein auftreten, sondern in Form des „sekundären Kopfschmerzes" auch ein Begleitsymptom anderer Erkrankungen sein. Ein in der Medizin gut beschriebenes Symptom ist dabei etwa auf eine Fehlsichtigkeit zurückzuführen, die nicht behandelt wurde - eine Überanstrengung führt dann zu Kopfschmerzen.

Auch HNO-Erkrankungen, zu hoher Blutdruck, bestimmte Infektionskrankheiten sowie entzündete Blutgefäße (v.a. im Bereich von Kopf und Nacken) sind als Ursache für sekundären Kopfschmerz bekannt. Es gibt daneben auch psychische Komponenten, wie dauerhafter Stress, zu wenig Schlaf oder ernährungsbedingt eine Unterversorgung mit Nährstoffen, die dazu führen, dass dein Körper weniger gut funktioniert und Kopfschmerzen entstehen.

Wie werden Kopfschmerzen eigentlich diagnostiziert?

Wie du dem vorangegangenen Absatz entnehmen kannst, ist der beste Weg zu einer Behandlung von Kopfschmerzen, dass bestimmte Dinge ausgeschlossen werden und man wirklich genau anhand der Ursache therapiert. Der Arzt ist dabei auf deine Mithilfe angewiesen, denn wenn es sich nicht gerade um Schmerzen im Bereich des Hinterkopfes, der Stirn oder bei bestimmten Bewegungsabläufen handelt (sofort zum Arzt!), gibt es nur wenige Diagnosemöglichkeiten.

Mit einer MRT-Untersuchung, also durch ein bildgebendes Verfahren, lassen sich bestimmte Erkrankungen ausschließen. Die CT-Untersuchung empfiehlt sich meist nur bei akuten Kopfschmerzen, um etwa eine neue Gehirnblutung auszuschließen.

Das hilft bei akuten Kopfschmerzen

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Wie bei vielen anderen Erkrankungen auch, ist dein Körper in der Lage, selbst in gewissem Umfang das Schmerzempfinden zu regulieren. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen wird. Viele Menschen trinken zu wenig Mineralwasser und bewegen sich zu selten an der frischen Luft, all das hat enorme positive Wirkungen auf dein Wohlbefinden.

Wie wäre es außerdem mit ein paar Hausmitteln gegen Kopfschmerzen oder mit Yoga oder anderen Entspannungstechniken? Indem du Körper und Geist mehr Ruhe einräumst und Stressfaktoren minimierst, wirst du in vielen Fällen bereits nach kurzer Zeit eine Besserung wahrnehmen. Wenn das keine Abhilfe bietet, gibt es Medikamente wie ASS (Acetylsalicylsäure) oder auch Aspirin, um den  Schmerz zu lindern und Entzündungen zu hemmen - oder aber Kombinationspräparate aus ASS, Paracetamol und Koffein, die weniger Nebenwirkungen aufweisen sollen. Auch bei Durchfall kannst du erst zu Hausmitteln greifen. Lass dich aber auf jeden Fall von deinem Arzt beraten, bitte keine Selbstmedikation.

Simone Haug
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