Krebs: Der Verzehr dieser Lebensmittel kann das Erkrankungsrisiko senken

Die Ergebnisse einer großen, in diesem Jahr durchgeführten Studie legen nahe, dass der Verzehr von Bio-Lebensmitteln das Krebsrisiko um 25 Prozent senkt.

Im Jahr 2018 veröffentlichten Forschende erstmals eine Studie, die darauf hindeutet, dass eine ökologische Ernährung das Risiko, an Krebs zu erkranken, um 25 Prozent senkt. Es waren jedoch weitere Arbeiten erforderlich, um einen kausalen Zusammenhang herzustellen.

Bio-Lebensmittel reduzieren oxidativen Stress

Vier Jahre später gelingt es einem Forscherteam in Zypern, einen biologischen Effekt auf molekularer Ebene zu identifizieren, der diese Ergebnisse erklären könnte. Sie beobachteten, dass eine Person umso weniger Symptome von oxidativem Stress entwickelte, je mehr sie Bio-Lebensmittel aß.

Oxidativer Stress ist an verschiedenen chronischen Krankheiten beteiligt, insbesondere an Krebserkrankungen, neurodegenerativen Erkrankungen und Diabetes.

Für die Wissenschaftler:innen besteht kein Zweifel, dass dieser Effekt mit dem Vorhandensein von synthetischen Pestizidrückständen in konventionellen Lebensmitteln zusammenhängt.

Sensibilisierung für die Notwendigkeit einer gesunden Ernährung

"Interventionsstudien wie diese sind sehr wichtig", sagt der Toxikologe Robin Mesnage, der von Le Monde interviewt wurde. Er fügt hinzu, dass epidemiologische Studien allein nicht ausreichen, um zu der Gewissheit zu gelangen, dass Bio-Lebensmittel eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben. Mesnage fügt hinzu:

Es ist seit langem klar, dass Menschen, die sich biologisch ernähren, gesünder sind als solche, die sich nicht biologisch ernähren, und wir wissen auch, dass dies oft auf einen besseren Lebensstil zurückzuführen ist.

Auf jeden Fall ist dies ein weiterer Beweis dafür, dass wir auf unsere Ernährung achten und uns gesünder ernähren sollten.

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