Krebserregend und trotzdem im Angebot bei Thalia: Finger weg von diesem Beißring für Babys!
Krebserregend und trotzdem im Angebot bei Thalia: Finger weg von diesem Beißring für Babys!
Krebserregend und trotzdem im Angebot bei Thalia: Finger weg von diesem Beißring für Babys!
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Krebserregend und trotzdem im Angebot bei Thalia: Finger weg von diesem Beißring für Babys!

Fachleute des Öko-Tests haben Beißringe für Babys unter die Lupe genommen und sie auf Herz und Nieren geprüft. Dabei fördern Laborergebnisse unschöne Wahrheiten ans Tageslicht: Einige der getesteten Prodkute enthalten schlimme, krebserregende Schadstoffe!

Wenn Babys ihre ersten Zähne bekommen, bringt das oft starke Schmerzen mit sich. Sie nagen dann auf allem herum, was sie in die Hände bekommen, um die Wehwehchen des geröteten Zahnfleisches und des Spannungsgefühls im Mund zu lindern.

Die natürliche Schmerzlinderung mithilfe von Bernsteinketten ist eine Möglichkeit, doch auch hier besteht eine Gefahr, der man sich als Eltern bewusst sein sollte. Viele Kinder kauen auch auf ihren Gummitieren herum, dass die sogar von Schimmel befallen sein können, zeigt diese schreckliche Erfahrung einer Mutter.

Eine andere Möglichkeit, um ihnen bei der Zahnung zu helfen, sind Beißringe. Sie stillen das Kau- und Kühlbedürfnis der Kleinen und sind somit oft das einzige Mittel, ihnen zu einem ruhigen Schlaf zu verhelfen.

Beißringe gibt es in allen unterschiedlichen Variationen.  bradleyhebdon@Getty Images

Beißringe können Schadstoffe enthalten

Doch beim Kauf der Ringe müssen Eltern vorsichtig sein. Beim Öko-Test untersuchen Experten 20 Beißringe auf ihre Tauglichkeit - und werden bei einigen Produkten negativ überrascht.

Eine Handvoll Zahnungshilfen enthält gefährliche Schafstoffe, auf denen ein kleines Kind besser nicht kauen sollte! Elf der 20 getesteten Beißringe schneiden mit "sehr gut" ab, der Großteil kann also guten Gewissens gekauft werden.

Bei drei anderen finden sich im Labor jedoch Schadstoffe, genauer gesagt die PAK-Verbindung Naphthalin. Es wird vermutet, dass sie Krebs verursacht. Zwar halten alle den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert ein, trotzdem raten Experten von einem Kauf ab.

Dabei handelt es sich um “Babydream” von Rossmann und “Beauty Baby” von Müller-Drogeriemarkt. Diese beiden Marken sollten besser vermieden werden - schließlich gibt es genügend "sehr gute" Alternativen.

Krebserreger in Zahnungshilfen

Ein weiteres Produkt setzt dem allerdings noch einen drauf. In einem Beißring kann Anilin, ein Farbstoffbaustein nachgewiesen werden. Durch Tierversuche ist bei diesem Schadstoff bereits klar, dass er krebserregend ist. Der Baby-Beißring fällt beim Öko-Test mit "ungenügend" durch.

Unbedingt die Finger vom "Haba Beißkerl Frosch" lassen! Dieser steht bei Thalia zum Verkauf und ist zurzeit sogar preislich reduziert... Damit ihr wisst, welchen ihr meiden sollt, könnt ihr ihn euch über diesen Link ansehen. Ob das wohl Zufall ist, nachdem Öko-Test seine Studie veröffentlicht?

Darauf sollten Eltern beim Kauf achten

Den Praxistest, bei dem unter anderem die Belastungsfähigkeit der Ringe getestet wird, bestehen derweil alle 20 Produkte. Fragt sich nur noch, worauf Eltern bei der täglichen Nutzung der Zahnungshilfen achten müssen.

Die Experten empfehlen, den Beißring im Kühlschrank zu kühlen, da die Kälte angenehmen schmerzlindernd ist. Bezüglich des Reinigens geben die Gebrauchsanweisungen Auskunft, wobei es normalerweise ausreicht, sie mit warmen Wasser abzuspülen.

Zu guter Letzt sollte der Ring regelmäßig auf Schäden untersucht werden. Risse, Löcher oder sonstige Abreibungen: Wenn diese auftreten, raten Experten, ihn sofort zu ersetzen. Auch in einer Zahnpasta steckt ein krebserregendes Mittel.

Von Maximilian Vogel

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