Madrid: Ein Arzt fährt 17 km mit den Skiern in sein Krankenhaus
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Madrid: Ein Arzt fährt 17 km mit den Skiern in sein Krankenhaus

Aufgrund des historischen Schneefalls von Madrid sind viele Menschen momentan in ihren Häusern gefangen, als wären es Gefängnisse. Dieser Arzt hat es geschafft, an seinen Arbeitsplatz zu kommen.

Die spanische Hauptstadt ist an diesem Wochenende abgeschnitten, sowohl Züge als auch Flugzeuge nach Madrid wurden gestrichen. Einen Schneefall wie diesen gab es in den letzten 50 Jahren nicht mehr. So konnten viele Menschen nicht zu ihrem Arbeitsplatz gelangen.

Doch das Gesundheitspersonal ist weiterhin unverzichtbar und muss irgendwie einen Weg finden, zur Arbeit zu gelangen. Mediziner und Pflegepersonal werden weltweit als Helden gefeiert und tun weiterhin alles, um zu beweisen, dass es auch unter schwierigsten Umständen immer Hoffnung gibt.

Der Mut von Álvaro und vielen anderen Ärzten

Viele Mediziner mussten es schaffen und all ihren Mut sammeln, um trotz Schnee und Kälte nach draußen zu gehen. Einer von ihnen war Álvaro, ein Assistenzarzt, der in der Thoraxchirurgie arbeitet und 17 km mit den Skiern zurücklegen musste bis er das Krankenhaus Puerta del Hierro erreicht, in dem er arbeitet.

Insgesamt brauchte er eine Stunde und 45 Minuten, um zum Krankenhaus zu gelangen. Eine relativ kurze Zeit angesichts der ungewohnten Umstände. Er teilt ein Video auf Twitter mit den Worten:

Nach 17 Kilometern im Neuschnee, einer Stunde und einer Dreiviertelstunde bin ich im Krankenhaus angekommen, um den Dienst anzutreten. So sind wir. Grüße

Nicht nur sein Video ist daraufhin viral gegangen - auch der spanische Gesundheitsminister hat Álvaro daraufhin seine Glückwünsche via Twitter zukommen lassen:

Ich danke diesem jungen Arzt, der 17 km durch den Schnee gereist ist, um im Puerta de Hierro Hospital seinen Dienst anzutreten. Das Engagement, das die gesamte Gruppe des Gesundheitspersonal zeigt, ist ein Beispiel für Solidarität und Engagement.

Ungewohnte Wetterbedingungen

In vielen Krankenhäusern war das Gesundheitspersonal gezwungen, Doppelschichten einzulegen, um Kollegen zu ersetzen, die nicht zur Arbeit gehen konnten. Andere, wie Álvaro, mussten sich auf die Skier begeben, um zu ihren Krankenhäusern zu gelangen oder sogar 20 km (und mehr) im Schnee laufen.

All diese Menschen sind ein wunderbares Beispiel für Solidarität und Engagement. Sie tun alles in ihrer Macht stehende, um dafür zu sorgen, dass ihren Patienten in diesen schwierigen Zeiten geholfen wird.


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