Viele Forschungsgelder für männliche Anti-Baby-Pille

Die Bill und Melinda Gates Stiftung fördert Forschungen zur Entwicklung der männlichen Anti-Baby-Pille. Dafür schüttet sie große Finanzhilfen aus.

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Menschen mit einer Gebärmutter mussten sich über Jahre um die Empfängnisverhütung kümmern. Zahllose Optionen werden dazu angepriesen.

Von Hormonpillen und Pflastern, über Spiralen, bis hin zu Injektionen ist alles dabei. Bislang können Männer dagegen nur zu einem Kondom greifen.

Die Ungleichheit überbrücken

Um diese große Ungleichheit zu überbrücken, hat die Bill und Melinda Gates Stiftung jetzt einer Forschergruppe, die eine männliche Anti-Baby-Pille zu entwickeln versucht, umfangreiche Finanzhilfen zugesprochen.

Laut LadBible haben Forschende an der schottischen Universität Dundee dafür 1,7 Millionen Dollar (etwa 1,4 Millionen Euro) erhalten. Chris Barrat, Professor für Reproduktionsmedizin, erklärt auf der Website der Universität Dundee:

Seit der Entwicklung des Kondoms hat es auf dem Feld der männlichen Verhütung kaum Fortschritte gegeben.
Dank der Unterstützung durch die Bill und Melinda Gates Stiftung hoffen wir, diese Ungleichheit anzugehen und wir haben bereits Fortschritte gemacht.

Im Zeichen des Fortschritts

Die Forschergruppe erarbeitet gerade ein Test-System, das mithilfe von computergestützten Mikroskopen die Bewegungen des Spermas erfassen wird.

Sie hofft, in zwei Jahren ein qualitativ hochwertiges Material für das Produkt bestimmt zu haben. Chris Barrat führt hierzu weiter aus:

Das wäre ein großer Schritt auf diesem Feld, mit dem eine neue Ära der männlichen Verhütung beginnen könnte.