Mutter leidet nach Geburt an extremer Inkontinenz: Dann ändert ein Kleidungsstück ihr Leben komplett
Mutter leidet nach Geburt an extremer Inkontinenz: Dann ändert ein Kleidungsstück ihr Leben komplett
Mutter leidet nach Geburt an extremer Inkontinenz: Dann ändert ein Kleidungsstück ihr Leben komplett
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Mutter leidet nach Geburt an extremer Inkontinenz: Dann ändert ein Kleidungsstück ihr Leben komplett

Für eine junge Mutter wird die Zeit nach ihrer Geburt körperlich zu einer schlimmen Erfahrung: Denn sie leidet an Inkontinenz, die ihr das Leben richtig erschwert. Bis sie eine rettende Mail erhält.

Ein Jahr lang verlässt Pflegekraft Kayleigh Robus aus West Sussex, England, das Haus praktisch nie - der Grund ist ein Malheur, das ihr nach der Schwangerschaft mit Tochter Imogen immer und immer wieder passiert. Gegenüber Fabulous Digital erzähltdie 27-Jährige ihre berührende und zugleich erschütternde Geschichte.

Junge Mutter gerät bis zu 9 Mal täglich in unangenehme Situation

Die Geburt nimmt den Körper mancher Frauen mehr mit als andere. So erleidet diese junge Mutter Halluzinationen nach ihrer Horror-Geburt, während eine andere eine Gefahr im Bauch trägt.

Bei Kayleigh beginnt es plötzlich, als ihre Tochter 18 Monate alt ist. Eine starke Inkontinenz erschwert der jungen Mutter das Leben extrem: "Es war nicht die Windel meines Babys Imogen, die ich wechselte - es war meine eigene."

In ihrer schlimmsten Phase macht sich die 27-Jährige bis zu neun Mal am Tag nass. Begonnen hat alles nach der natürlichen Geburt ihrer Tochter Imogen und dann passiert es immer wieder:

Eines Tages stand ich vom Sitzen auf dem Sofa auf und es gab einen plötzlichen Schwall. Entsetzt wurde mir klar, dass ich mich eingenässt hatte. Ich hoffte, dass es einmalig war - aber danach passierte es jedes Mal, wenn ich lachte, hustete, nieste oder mich sogar zu schnell bewegte.
Es passiert ihr immer und immer wieder.  Peter Dazeley@Getty Images

Rat der Hebamme bringt keine Besserung

Als sie das Problem bei ihrer Hebamme anspricht, rät ihr diese, Beckenbodenübungen zu machen, doch leider erweist sich diese Maßnahme als erfolglos: "Ich habe sie sowieso gemacht, aber beschlossen, mehr zu machen - bis zu 15 Mal am Tag. Es hat aber nicht geholfen."

Schließlich verlässt Kayleigh das Haus nur noch unter den aller nötigsten Umständen, und das ausgerüstet mit zwei Ersatzhöschen, zwei kompletten Outfits zum Wechseln und zehn sperrigen Inkontinenzpolstern. Sie hat Angst, dass ihr Leben sich nie wieder normalisieren würde.

E-Mail führt zu drastischer Veränderung

Dann plötzlich erreicht die junge Mutter eine E-Mail, die ihr Leben verändern würde. Diese weist auf eine Website mit Ratschlägen für Eltern hin. Darin wird auch thematisiert, wie man Blasenschwäche und Inkontinenz nach der Schwangerschaft wieder in den Griff bekommen kann.

Ich habe mich sofort angemeldet und mir ein Paar Innovo-Shorts schicken lassen - diese sehen wie schwarze Radhosen aus und an der Seite und am Boden kleben Pads.

Die Methode klingt zunächst abenteuerlich: So werden die Pads an Drähte angeschlossen, die einen elektrischen Impuls senden, um die Muskeln zu stimulieren und den Beckenboden zu straffen.

Innerhalb eines 12-wöchigen Programms muss Kayleigh die Shorts fünfmal pro Woche eine halbe Stunde lang tragen. Das ist rein gar kein Aufwand für die 27-Jährige, die zuvor Schlimmeres hingenommen hat. Sie trägt die Shorts beim Fernsehen.

Behandlung ist von Erfolg gekrönt

Und tatsächlich - langsam stellt sich ein Erfolg ein: Einen Monat später bemerkt sie, dass die größeren "Unfälle" ausblieben, sie nur noch ein bisschen davon spürt. Nochmal vierzehn Tage und sie hat ihre Inkontinenz überwunden und hinter sich gelassen.

Als ihre beste Freundin Monique Kayleigh bittet, ihre Brautjungfer zu sein, kann sie ohne Sorge zusagen: "Vorher hätte ich es nicht riskiert. Das Kleid war pfirsichfarben und ich hätte Angst gehabt, einen Unfall zu haben."

Die Hochzeit verläuft schließlich ohne weitere Zwischenfälle und Kayleigh ist glücklich, heute endlich endgültig von der Inkontinenz und der Angst davor befreit zu sein.

Von Maximilian Vogel

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