Mutter stillt Baby und hat Schmerzen: Zum Glück geht sie sofort zum Arzt!

Mutter stillt Baby und hat Schmerzen: Zum Glück geht sie sofort zum Arzt!

Als bei der Britin Vicky Doxat nach dem Stillen Schmerzen in der Brust auftreten, denkt diese zuerst an eine Brustdrüsenentzündung - dann färbt sich jedoch ihre Brust schwarz.

Als bei der 38-jährigen Vicky Doxat aus der britischen Ortschaft Petersfield ein kleiner Fleck an der Brust, Schmerzen und grippeähnliche Symptome auftreten, denkt diese zuerst an eine relativ häufig auftretende Brustdrüsenentzündung (Mastitis).

Jonathan Borba / PexelsKeine einfache Mastitis: Beim Stillen dürften Bakterien in ihre Brust gelangt sein mit schwerwiegenden Folgen.

Als dreifache Mutter kennt sie sich damit bereits aus. Doch es machen ihr nicht die Dehnungsstreifen zu schaffen, sondern starke Schmerzen. Als sich plötzlich jedoch ihre Brust violett und schließlich schwarz zu färben beginnt, bekommt sie Panik und die Schmerzen werden immer unerträglicher, wie merkur.de berichtet.

Bakterien führen zum Zelltod

Als die Schmerzen so qualvoll werden, dass sich Vicky "wünschte, sie wäre tot", lässt sie sich ärztlich untersuchen. Und die Mediziner stellen eine schockierende Diagnose: Sehr seltene Parasiten sind in die Brust der Frau eingedrungen und verursachen eine Infektion, die zur nekrotisierenden Mastitis führt - und infolge derer Hautgewebe abstirbt. Das kann schon bei kleinen Verletzungen der Fall sein, selbst beim Einlaufen von neuen Schuhen...

Diese sehr seltene Form der Brustentzündung hat für die Britin fatale Folgen: Der Gewebstod ist bereits derart fortgeschritten, dass die Ärzte die komplette linke Brust der 38-Jährigen abnehmen müssen. Morphium gegen die qualvollen Schmerzen und Antibiotika retten der dreifachen Mutter schließlich das Leben.

Glück im Unglück

Ihrer Leidensgeschichte kann Vicky jedoch auch etwas Positives abgewinnen: So ist sie nach dem Brustaufbau mehr als zufrieden mit ihrem neuen Erscheinungsbild.

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Fast schon begeistert schwärmt die 38-Jährige gegenüber dem britischen Mirror: "Die Ergebnisse der Fettabsaugung und der Brustrekonstruktionen sind der Wahnsinn und ich sehe jetzt genauso gut aus wie vor den Kindern." Das nennt man dann wohl Glück im Unglück...

Maximilian Vogel
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