Neue Studie zeigt: Deo ist genauso krebserregend wie Tabak oder Asbest

Deos gehört zu einem unserer täglich verwendeten Kosmetikprodukte. Umso erschreckender sind die Ergebnisse einer neuen Studie, die auf deren Gefahr für unsere Gesundheit hinweisen.

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Seit mehreren Jahren schon finden wir in den Drogeriemärkten Deos ohne Aluminium. Eine neue Studie aus der Schweiz und England zeigt, dass wir in Zukunft ausschließlich zu diesen Produkten greifen sollten.

Aluminium wirkt sich auf Nieren, Knochen und Nerven aus

Die Aluminiumsalze in unseren täglich verwendeten Antitranspirantien sorgen dafür, dass sich die Poren unserer Haut zusammenziehen und ein gelartiger Aluminium-Protein-Komplex entsteht. Dieser verstopft die Poren, sodass aus diesen kein Schweiß mehr austreten kann. Obwohl das Aluminium nur äußerlich aufgetragen wird, kann es doch in den Körper gelangen und dort einen negativen Effekt Nieren, Knochen und Nerven haben.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat auf Grundlage von drei Humanstudien zwar festgelegt, dass die Belastung geringer sei als bisher angenommen und somit keine "gesundheitliche Beeinträchtigungen durch den regelmäßigen Gebrauch von ACH-haltigen Antitranspirantien […] nach gegenwärtigem wissenschaftlichen Kenntnisstand somit unwahrscheinlich" seien. Eine im September veröffentlichte Studie zeigt aber jetzt, dass Aluminiumsalze eine ähnliche krebsfördernde Wirkung haben wie Tabak und Asbest!

Forscher fordern Aluminium-Verbot

Wissenschaftler der Universitäten Oxford, des Zentrums für Onkologie und Hämatologie der Hirslanden Klinik des Gangrettes in Genf haben in Versuchen festgestellt, dass das Aluminium sehr wohl und sehr schnell in die Zellen eindringt und zu Schäden an der DNA führt. Das kann eine Entwicklung von Tumoren und die Entstehung von Krebszellen zur Folge haben.

Für die Beteiligten der Studie Grund genug, um Aluminiumsalze in Antitranspirantien verbieten zu lassen, wie sie gegenüber Franceinfo erklären. Wer nicht auf ein Verbot warten und sich schon jetzt schützen möchte, sollte beim nächsten Deo-Kauf auf den Hinweis "Aluminiumchlorohydrate" achten und sich lieber für aluminiumfreies Deo entscheiden.

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