Neue Studie zeigt: Wer keinen Alkohol trinkt, stirbt früher

Jeder weiß, dass der Konsum von zu viel Alkohol sehr schädlich ist. Forscher haben jetzt herausgefunden, dass auch Abstinenzler früher sterben.

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Wie bei vielen anderen Dingen im Leben gilt es auch beim Alkoholkonsum ein gesundes Mittelmaß zu finden. Zu viel Alkohol wirkt sich schnell schädlich auf unseren Körper aus, schädigt die Leber und kann sogar zu einer Krebserkrankung führen. Eine neue Studie aus den USA zeigt aber, dass auch der komplette Verzicht auf Alkohol lebensverkürzend sein kann.

Überraschende Ergebnisse

Über 20 Jahre lang haben texanische Forscher 1.824 Teilnehmer zwischen 55 und 65 Jahren beobachtet und regelmäßig untersucht. In dem Zeitraum sind 41 Prozent der Gelegenheitstrinker vor der durchschnittlichen Lebenserwartung verstorben. Bei Abstinenzlern sind es hingegen ganze 69 Prozent gewesen.

Um ein möglichst repräsentatives Ergebnis zu erlangen haben die Wissenschaftler diese große Anzahl an Studienteilnehmern untersucht und dabei auch Faktoren wie Vorerkrankungen, Sportgewohnheiten, Einkommen und die allgemeine Zufriedenheit berücksichtigt.

Auch zu viel Alkohol ist schädlich

Woran liegt es also, dass die Ergebnisse einen so großen Unterschied aufweisen? Genau können die Forscher das nicht beantworten. Sie gehen aber davon aus, dass Gelegenheitstrinker meist in Gesellschaft zum Alkohol greifen, was auf ein soziales Leben und damit mehr Zufriedenheit im Alltag schließen lässt. Das steigert auch die Lebenserwartungen.

Dennoch ist hier zu betonen, dass nur der gelegentliche Alkoholkonsum zu einer längeren Lebenserwartung beigetragen hat. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass auch immerhin 60 Prozent der Alkoholiker frühzeitig gestorben ist.

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