PCR-Test endet tragisch: Gehirn von Frau durchbohrt
PCR-Test endet tragisch: Gehirn von Frau durchbohrt
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PCR-Test endet tragisch: Gehirn von Frau durchbohrt

Niemals hätte diese Amerikanerin damit gerechnet, dass ein harmloser Corona-Test so schlimm enden kann: Doch beim PCR-Test wurde ihr Hirn durchbohrt.

Während sich die Welt auf eine zweite Covid-19-Welle vorbereitet, lassen sich viele Menschen testen, um sich und andere bestmöglich vor dem Virus zu schützen. Eine Möglichkeit, auf Corona zu testen, bietet der PCR-Test. Bei diesem wird mithilfe eines langen Wattestäbchens ein Abstrich in der Nase gemacht.

PCR-Tests werden derzeit überall auf der Welt massenhaft durchgeführt, oft in der Nase: Hier in Neu Delhi (Indien). Getty Images

Corona-Tests: Eine Gefahr für das Gehirn?

In den USA wird nun in der medizinischen Fachzeitschrift JAMA Otolaryngology-Head & Neck Surgery von einem missglückten PCR-Test berichtet. Aus Versehen wird bei dem Test die Hirnhaut einer Frau beschädigt, sodass ihr anschließend Rückenmarkflüssigkeit aus der Nase läuft.

Berechtigterweise stellt sich nun die Frage, ob der Test tatsächlich ein solches Risiko birgt oder einfach falsch durchgeführt wurde. Auch Jarret Walsh, der behandelnde Arzt dieser Patienten, weiß keine sichere Antwort.

Ein Mundabstrich könnte weniger Risiken bergen als der PCR-Test in der Nase. Getty Images

Eine gefährliche Vorerkrankung?

In diesem Falle leidet die Patientin schon vor Durchführung des Tests unter einem Hirnbruch, dabei kommt es zu einer fehlerhaften Gehirnlage, in ihrem Fall an der Nasenwurzel. Dies könnte auch erklären, warum der Test so tragisch ausgegangen ist. Mittlerweile wurde die Patientin behandelt und es geht ihr deutlich besser.

Unabhängig von irgendwelchen Vorerkrankungen zeigt dieser Vorfall, wie wichtig es ist, dass diejenigen, die die Tests durchführen, gut ausgebildet sind und sich an die Vorschriften zur Durchführung des Tests halten.

Von Fred Eilig

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