Plötzlich Akne, Bartwuchs oder Übergewicht? Bei diesen Zeichen von PCOS solltet ihr reagieren
Plötzlich Akne, Bartwuchs oder Übergewicht? Bei diesen Zeichen von PCOS solltet ihr reagieren
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Plötzlich Akne, Bartwuchs oder Übergewicht? Bei diesen Zeichen von PCOS solltet ihr reagieren

Frauen merken es meist selbst, wenn mit ihrem Körper etwas nicht rund läuft. Wenn sich der Hormonhaushalt verändert, sollte man als Frau genauer auf sich hören und den Arzt aufsuchen.

Schon mal von PCOS gehört? Das Polyzystische Ovarsyndrom ist noch relativ unbekannt und doch leiden zwischen fünf bis zehn Frauen weltweit daran. Dies betrifft vor allem Frauen im fruchtbaren Alter, zwischen 20 und 30 Jahre.

Dabei handelt es sich um eine hormonelle Stoffwechselstörung, die in vielen Fällen jedoch undiagnostiziert bleibt. Solange eine Frau ihre Regelblutung als normal empfindet, kann der Arzt nichts feststellen.

PCOS kann viele unterschiedliche Symptome haben.  torwai@Getty Images

Wie äußert sich PCOS?

In vielen Fällen äußert sich dieses Symptom durch einen plötzlich verstärkten Haarwuchs, beispielsweise Barthärchen, Haarausfall und Akne. Auch fettige Haut und Gewichtszunahme können der Fall sein. Die Symptome sind zahlreich.

Laut der "European Society of Human Reproduction and Embryology" leidet eine Frau an PCOS, wenn sie zwei dieser drei Symptome aufweist: Eibläschen in den Eierstöcken oder vergrößerte Eierstöcke, ausbleibende oder lange Pausen zwischen der Regelblutung sowie einen erhöhten Androgenspiegel, der Haarwuchs sowie -ausfall und Akne bedingen kann.

Viele Frauen bemerken, dass etwas mit ihrem Körper nicht stimmt. Plötzliche Gewichtszunahme, Insulinresistenz und sie können nicht schwanger werden.

Mit einem vaginalen Ultraschall und einer Blutuntersuchung kann schließlich festgestellt werden, ob eine Frau an PCOS leidet. Vielen ist schon leichter, wenn sie die Diagnose haben, denn dann versteht Frau auch, was mit ihrem Körper passiert.

Behandlungsmöglichkeiten von PCOS

Da dies jedoch eine Genvariation der Natur darstellt, um bei Nahrungsmangel besser zu überleben, kann man nicht direkt davon geheilt werden, wie Dr. Jörg Puchta gegenüber der Bilderklärt: "Das Syndrom ist genetisch verankert und lässt sich somit auch nicht direkt ‘heilen‘."

Als vorübergehende Behandlungsmethoden steht die Anti-Babypille für die kosmetischen Symptome zur Verfügung. Durch mehr weibliche Hormone kann der Haarwuchs zurückgehen sowie die Akne.

Das Diabetesmittel Metformin wirkt sich positiv auf den Insulinspiegel aus und kann das Gewicht regulieren sowie zu einem regelmäßigeren Eisprung verhelfen, wenn eine Frau schwanger werden möchte. Die natürlichste Möglichkeit ist jedoch, selbst das Gewicht zu regulieren, wie Dr. Sheila de Liz betont:

Ansonsten hilft es, das Gewicht zu regulieren: Wer übergewichtig ist, sollte abnehmen. Wer einen sehr niedrigen Body-Mass-Index hat, sollte zunehmen. Viele haben allein durch eine Normalisierung des Gewichts bessere Chancen auf eine regelmäßige Periode und erhöhen damit ihre Fertilität.
Von Maximilian Vogel

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