Radioaktives Lebensmittel: Verbraucherzentrale warnt vor Paranüssen

Nüsse helfen angeblich bei Heißhunger und sollten bei jedem von uns ab und an mal als Snack für zwischendurch gegessen werden, da sie sehr gesund sind. Paranüsse könnten da allerdings eine Ausnahme sein.

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Wer nicht gerade an einer Nussallergie leidet, sollte bei leckeren Schalenfrüchten öfter eimal beherzt zugreifen. Einige von ihnen helfen beim Abnehmen, andere hingegen können ernsthafte Erkrankungen vorbeugen. Bei Paranüssen solltet ihr allerdings nicht ganz so beherzt zugreifen.

In Paranüssen stecken zwar viele gesunde Fettsäuren und wichtige Proteine, allerdings auch ein bisschen Radium. Dadurch gilt das leckere Lebensmittel als radioaktiv. Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung.

Alles Natur pur

Ernährungsexpertin Susanne Moritz von der Verbraucherzentrale in Bayern erklärt, weshalb wir uns beim Verzehr der Paranuss ein wenig zurückhalten sollten:

Die Nüsse seien von Natur aus radioaktiv. Sie können rund 1000-fach höhere Radiumgehalte aufweisen als der Durchschnitt aller in Deutschland mit Radium belasteten Lebensmittel.

Ganz alleine sind die Nüsse mit ihrer Radioaktivität allerdings gar nicht. Lebensmittel, welche bodennah wachsen, sind in den meisten Fällen öfter davon betroffen als andere als andere.

Keine Panik auf der Titanic

Falls ihr jetzt sofort in Panik verfallt, können wir euch allerdings beruhigen: Eine richtige Gefahr scheint nicht zu bestehen. Beim Bundesamt für Strahlenschutz nehmen die Mitarbeiter:innen die Nuss genau unter die Lupe und stellen fest, das der tägliche Genuss von zwei Paranüssen unbedenklich ist:

Bei einer Strahlenbelastung in dieser Höhe muss niemand mit negativen gesundheitlichen Folgen rechnen.
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