Reis kochen: Wir alle machen diesen Fehler, der unsere Gesundheit gefährdet!
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Reis kochen: Wir alle machen diesen Fehler, der unsere Gesundheit gefährdet!

Auch wenn man es niemals meinen würde, manche Zubereitungsarten von Reis schaden auf Dauer unserer Gesundheit. Wir erklären euch warum und was ihr dagegen tun könnt.

Reis lässt sich wunderbar kombinieren und ist nicht nur leckere Beilage. Auch als Reissalat schmeckt er wunderbar und Tomaten beispielsweise lassen sich auch damit füllen.

Aber wisst ihr auch, wie man Reis richtig kocht? Das ist eine ernst gemeinte Frage, denn eine aktuelle Studie der Universität in Belfast (Nordirland) hat ergeben, dass die falsche Zubereitung von Reis eine Gefahr für unsere Gesundheit darstellt.

Arsen im Reis

Der Studie ergab, dass die bei uns im Westen verbreitete Zubereitungsweise von Reis, bei der man genau die richtige Menge Wasser nimmt, um den Reis weich zu kochen, nicht ausreicht, um das in den Reiskörnern enthaltene Arsen zu beseitigen.

Die Reisfelder werden stark mit Pestiziden behandelt und über die im Wasser liegenden Wurzeln nehmen die Pflanzen insbesondere Arsen auf. Auch nach dem Garen kann von dem Gift noch ein beträchtlicher Anteil in den Reiskörnern nachgewiesen werden.

Das Halbmetall, das so auf unseren Tellern landet, sorgt auf lange Sicht gesehen für eine chronische Vergiftung, die viele gesundheitliche Probleme mit sich bringen kann. Dazu zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes sowie bestimmte Krebsarten.

Am besten über Nacht in Wasser ziehen lassen, um die Giftstoffe zu entfernen. eleonora galli / Getty Images

Reis richtig kochen

Um die Arsen-Rückstände möglichst effizient aus den Reiskörnern zu entfernen, empfiehlt Professor Andy Meharg von der Queens University, den Reis über Nacht in der fünffachen Wassermenge seines Volumens ziehen zu lassen. Auch indem man den Reis vor dem Kochen mit reichlich Wasser wäscht, lassen sich fast 80 Prozent der Arsen-Rückstände im Reis beseitigen.

Wenn man den Reis in fünfmal mehr Wasser als Reisvolumen kocht, ohne ihn vorher einzuweichen, reduziert man damit den Arsengehalt laut Andy Meharg schon um die Hälfte. Die sicherste und gesündeste Methode ist seiner Meinung nach jedoch, den Reis über Nacht in Wasser ziehen zu lassen.

Von Maximilian Vogel
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