Schuppenflechte: Ursache, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten der Hautkrankheit

Schuppenflechte: Ursache, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten der Hautkrankheit

Du hast gerötete juckende Stellen an Ellbogen, Armen, Beinen oder dem Rumpf, die von glänzenden Schuppen überzogen sind? Dann leidest du mit großer Wahrscheinlichkeit an Psoriasis oder im Volksmund Schuppenflechte. Wir haben hier einen Leitfaden zusammengestellt, um zu helfen, die Krankheit besser zu verstehen und mit ihr leben zu können. 

Was ist Schuppenflechte?

Schuppenflechte oder Psoriasis ist eine meist stark juckende Hautkrankheit mit in Schüben auftretenden entzündlichen Hautveränderungen. Es handelt sich dabei um ovale oder rundliche und deutlich abgegrenzte rote Hautstellen, die von silbrig glänzenden Schuppen bedeckt sind. Die Krankheit ist nicht ansteckend.

Wo treten Schuppenflechten auf?

Die Schuppenflechte taucht überwiegend an Stellen auf, die häufig gedehnt werden (durch Beugen und Strecken) oder die Witterung und Reibung ausgesetzt sind. Die Schuppenflechtenherde bilden sich sowohl am Körper als auch auf der Kopfhaut und unter den Fingernägeln und können ohne Vorwarnung auftreten und verschwinden niemals ganz.

Ursache der Schuppenflechte

Es ist zwar bekannt, dass die Schuppenflechten aufgrund einer gestörten Zellproduktion der unteren Hautschichten auftreten, je nach Erscheinungsbild, Verlauf und betroffenen Körperstellen unterscheiden die Ärzte aber verschiedene Arten von Psoriasis - mit jeweils unterschiedlichen Gründen für den Auslöser der Krankheit. Häufig können es eine zurückliegende Streptokokken-Infektion, Stress oder psychologische Probleme sein.

Die Behandlung der Schuppenflechte

In Deutschland leiden nach neuesten Erhebungen inzwischen mehr als 2 Millionen Menschen an Schuppenflechten. Der heutige Wissensstand zur Krankheit erlaubt noch keine Therapie der Ursachen, es können lediglich die Symptome behandelt, respektive gelindert werden. Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten erlauben es, dass die Betroffenen zumindest weitgehend beschwerdefrei leben können:

Kortison: Als erstes werden zur Behandlung der Symptome der Schuppenflechte immer noch kortisonhaltige entzündungshemmende Salben eingesetzt. Wenn der Gebrauch auch umstritten ist, bleibt Kortison bis jetzt doch eines der wirkungsvollsten Mittel zum Lindern dieser juckenden entzündlichen Beschwerden. In Verbindung mit salicylhaltigen Pflegeprodukten wie Seifen und Lotionen können so die Hautschuppen der Psoriasisherde gelöst und abgewaschen werden.

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Alternative Behandlungen: Zum Lindern der Schmerzen können auch natürliche Mittel eingesetzt werden, wie Sonnenbäder, Thermalkuren oder mit Teer oder Vitamin-D angereicherte Salben.

Klettenwurzelöl: Das im Öl enthaltene Arctinol hilft bei der Behandlung von Schuppenflechten. Hierbei handelt es sich um ein schwefelhaltiges Polyine (eine Verbindung von Kohlenstoffbindungen). In verschiedenen klinischen Studien konnte bereits belegt werden, dass es sich bei Schwefel um ein sehr gutes Mittel gegen Schuppenflechte handelt. Zudem wirkt das Arctinol antimykotisch, was bedeutet, dass Infektionen der Haut vorgebeugt, beziehungsweise gelindert werden können.

Zoe Klaus
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