Schwangere infiziert sich mit Coronavirus, dann haben die Ärzte nur eine Lösung
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Schwangere infiziert sich mit Coronavirus, dann haben die Ärzte nur eine Lösung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ruft wegen der drastisch zunehmenden Patienten, die am neuartigen Coronavirus erkranken, erst kürzlich den internationalen Notstand aus. Jetzt ist das Schreckliche eingetreten, vor dem es jeder werdenden Mutter graut: Eine Schwangere hat sich mit dem Virus infiziert - die Ärzte entscheiden sich für einen Notkaiserschnitt.

Der Coronavirus breitet sich seit seinem ersten Auftreten in China rasant aus. Mittlerweile ist nicht nur China betroffen, sondern zwanzig weitere Länder haben mindestens 100 Menschen positiv auf den Virus getestet. Aus diesem Grund hat die WHO nun vor einigen Tagen den internationalen Notstand ausgerufen, um Krisenmaßnahmen zu setzen und zu koordinieren.

Internationaler Notstand ausgerufen

Über 20.000 Infizierte und über 420 Menschenleben hat der Coronavirus bisher gekostet und bisher ist noch kein Ende in Sicht. Kürzlich wurde sogar der erste Todesfall außerhalb Chinas verzeichnet.

Die neuartige Lungenkrankheit, die durch den Coronavirus ausgelöst wird, weist eine Sterblichkeitsrate von ca. 2,1 Prozent auf. Konkret bedeutet dies, dass jeder 50. daran verstirbt, wie Focus berichtet.

Bisher ist leider noch nicht sehr viel zu dem Virus bekannt, doch eines steht fest: Eine Ansteckung erfolgt allenfalls über die Atemwege: Der Coronavirus gehört zu den respiratorisch übertragbaren Krankheiten, daher wird zu verstärkter Hygiene der Hände und Schutzmasken geraten.

Bei den steigenden Zahlen der Infizierten - in Deutschland sind schon zwölf Fälle bekannt - wird auch die Panik immer größer. Doch ein Fall gibt jetzt Hoffnung.

Schwangere infiziert sich mit dem Coronavirus

Für jede werdende Mutter ein Alptraum, doch für eine Frau aus Heilongjiang, einer Provinz im nordöstlichen China, wird es zur Realität: Die namentlich unbekannte Frau ist schwanger, doch auch sie bleibt von dem in China stark wütenden Coronavirus nicht verschont.

Am Donnerstag wird die Frau ins Krankenhaus geliefert - zu dem Zeitpunkt befindet sie sich bereits in ihrer 38. Schwangerschaftswoche. Die Ärzte reagieren schnell, als sie am Donnerstag die Diagnose stellen, dass auch sie eine von den über 17.000 infizierten Fällen in China darstellt.

Die Ärzte reagieren schnell, denn der Coronavirus ist noch zu wenig erforscht, als dass man die Folgen bei einer Schwangerschaft abschätzen könnte. KATERYNA KON/SCIENCE PHOTO LIBRARY / Getty Images

Notkaiserschnitt und Gesundheitszustand des Babys

Laut The Straitstimes führen die Ärzte sofort einen Kaiserschnitt durch, um das Gesundheitsrisiko für das Baby so gering wie möglich zu halten. Am Freitag und Sonntag wird das neugeborene Mädchen auf den Virus getestet und lässt die Mutter aufatmen: Der Test ist negativ, das Baby rundum gesund und wohlauf. Es wiegt gute 3,05 Kilogramm und erreicht sogar den Wert 10 des Apgar-Scores (dieser beschreibt den Gesundheitszustand des Babys mit 10 als Höchstwert).

Nach der Geburt werden Mutter und Baby sofort in Quarantäne und unter Beobachtung gestellt, um das noch nicht resistente Immunsystem des Babys keiner Gefahr auszusetzen, wie Newsweek berichtet. Auch die Mutter hat seit Sonntag kein Fieber mehr. Zu hoffen also, dass sie bald entlassen werden können und keiner weiteren Gefahr ausgesetzt sind.

Von Maximilian Vogel
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