Shapewear kaschiert Pfunde, kann aber auch euren Organen Schaden zufügen

Manchmal fehlt für eine Ernährungsumstellung oder ein bisschen Sport einfach die Zeit, um die paar überflüssigen Pfunde loszuwerden. Einige greifen in dem Fall einfach zur sogenannten Shapewear, die die kleinen Röllchen geschickt kaschieren soll. Danach mag der Körper gängigen Schönheitsidealen eher entsprechen, gesund ist es aber nicht.

Es ist zwar möglich, sich selbst bei kleinem Geldbeutel ausgewogen zu ernähren, manchmal fehlt es allerdings an der Disziplin und die Waage zeigt ein paar Pfunde zu viel an (das kann natürlich auch passieren, wenn ihr euch nicht richtig wiegt). Dann kann Shapewear eine gute Notlösung darstellen. Was vermeintlich schön aussieht, kann allerdings der Gesundheit Schaden zufügen.

Der Druck kann sich auf die Organe auswirken

Wer schon einmal figurformende Unterwäsche getragen hat, weiß, dass die Kleidungsstücke sehr eng anliegen. Das bekommen auch einige der Organe zu spüren: Der Druck kann z. B. auf dem Magen, der Blase und dem Dick- und Dünndarm lasten. Das hat oft unangenehme Folgen.

Wer Shapewear mag, riskiert damit laut Heute das Auftreten von Sodbrennen, Bauchschmerzen und Entzündungen der Speiseröhre oder des Magens. Schnürt die Unterwäsche sogar ein, können ganze Gefäße abgedrückt werden. Dies wiederum kann zu einer Thrombose führen.

Shapewear: So selten wie möglich tragen

Bei einer Thrombose im Bein treten oft starke Schmerzen auf, das Bein kann anschwellen, sich bläulich verfärben und sich wärmer als das andere Bein anfühlen. Sollte es dazu kommen, solltet ihr auf jeden Fall ärztlichen Rat suchen.

Am besten solltet ihr diese spezielle Art von Unterwäsche nicht täglich tragen. Sie darf zwar eng sitzen; schneidet sie sich jedoch in eure Haut oder habt ihr beim Tragen einfach ein unangenehmes Gefühl, solltet ihr lieber wieder auf eure übliche Unterwäsche zurückgreifen.

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