Sonnenvergiftung: Darum kann die Antibabypille an diesem gefährlichen Sonnenbrand schuld sein

Zu viel Sonne kann unserem Körper großen Schaden anrichten und sogar zu einer Sonnenvergiftung führen. Was man darunter versteht, welche Faktoren eine Sonnenvergiftung auslösen und was die Antibabypille damit zu tun hat, erfährt ihr hier.

Sonnenvergiftung: Darum kann die Antibabypille an diesem gefährlichen Sonnenbrand schuld sein
© Bernd Hildebrandt@Pixabay
Sonnenvergiftung: Darum kann die Antibabypille an diesem gefährlichen Sonnenbrand schuld sein

Jeder Sonnenbrand ist schlecht für unsere Haut und je öfter man sich den gefährlichen UV-Strahlen ungeschützt aussetzt, desto höher ist die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken.

Neben dem Sonnenbrand, der unserer Haut schadet und sogar ziemlich schmerzhaft sein kann, gibt es auch die Sonnenvergiftung. Doch was genau versteht man darunter?

Was ist eine Sonnenvergiftung?

Eine Sonnenvergiftung bedeutet nicht, dass unser Körper "vergiftet" ist, eher im übertragenen Sinn, wie Healthdigest warnt. Denn darunter versteht man einen Sonnenbrand, der den ganzen Körper befällt, und von außen einer Sonnenallergie ähnelt.

Bei der Sonnenallergie entstehen rote juckende Stellen, die auf dem Körper entstehen. Diese können auch zu kleinen Beulen werden, je nach Grad der allergischen Reaktion.

Die Sonnenvergiftung hingegen ist der gefährlichste Grad von Sonneneinstrahlung auf die Haut. Denn dabei handelt es sich um eine Verbrennung, die mit anderen Symptomen einhergeht, wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Erbrechen.

Zudem kann der Körper dehydrieren, zu viel Sonne kann dabei Schwindel, Verwirrung und sogar Ohnmacht auslösen, ähnlich einem Hitzschlag. Die Haut schält sich bei der Sonnenvergiftung und kann Blasen bilden. Alles in allem nichts, was man gerne erleben will...

Eine Sonnenvergiftung ähnelt auf der Haut einer Sonnenallergie, doch greift sie den ganzen Körper an. Hans Braxmeier@Pixabay

Was hat die Pille mit einer Sonnenvergiftung zu tun?

Gut zu wissen also, welche Faktoren eine Sonnenvergiftung auslösen können. Wir alle wissen, wie wichtig es ist, sich regelmäßig mit einem Lichtschutzfaktor einzucremen. Hacks, um Sonnenbrand zu lindern, die in den sozialen Medien kursieren, sollte man hier unbedingt meiden.

Eine Sonnenvergiftung entsteht in erster Linie, wenn man seine Haut stundenlang ungeschützt der Sonne aussetzt. Zudem gibt es zusätzliche Risikofaktoren, die eine Sonnenvergiftung begünstigen können. Folgende Faktoren sind genetisch bedingt bzw. wo man sich befindet:

  • Menschen mit heller Haut
  • Hautkrebs in der Familie
  • in der Nähe des Äquators
  • in Bergregionen
  • am Strand (Sonnenlicht wird stärker von Sand und Wasser reflektiert)
  • im Winter bei Schnee (Sonne wird im Schnee reflektiert)
Die Pille kann auch eine Sonnenvergiftung beeinflussen. Pexels@Pixabay

Doch es gibt auch einige andere Risikofaktoren, die eine Sonnenvergiftung begünstigen, an die die wenigsten denken. Darunter fallen Pillen und ätherische Öle:

  • Antibiotika
  • orale Kontrazeptiva wie die Pille
  • bestimmte Kräuterzusätze wie Johanniskraut
  • Zitrusöle auf der Haut
  • chemische Peelings

Was tun, wenn man eine Sonnenvergiftung hat?

Zudem kann die Antibabypille bei zu starker Hitze ihre Wirkung verlieren. Wenn man orale Kontrazeptive sowie Antibiotika einnimmt, sollte man daher am besten mit seinem Arzt oder seiner Ärztin Rücksprache halten.

Bei einer leichten Sonnenvergiftung kann man versuchen, viel Wasser zu trinken und kühlende Cremes aufzutragen. Doch wenn der Körper dehydriert, sollte man direkt medizinische Hilfe in Anspruch nehmen oder sogar in die Notaufnahme. Ansonsten können irreparable Hautschäden entstehen.