Deswegen seid ihr auch nach den Wechseljahren nicht vor Endometriose sicher
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Studie belegt: Auch nach den Wechseljahren besteht Endometriose-Gefahr

Bislang ist die Wissenschaft davon ausgegangen, dass die Gefahr auf die Unterleibserkrankung Endometriose mit der letzten Regelblutung verschwindet. Eine Studie belegt nun das Gegenteil!

Wenn eine Frau die Menopause erreicht, also ihre letzte Monatsblutung erlebt, geben ihr Ärzte normalerweise Endometriose-Entwarnung. Die Unterleibserkrankung, die das Leben von Betroffenen zur Hölle machen kann, hängt von dem Geschlechtshormon Östrogen ab, dessen Konzentration in den Wechseljahren abnimmt. Dadurch gehen auch die Regelblutungen zurück. Eine neue Studie belegt nun allerdings, dass ausklingende Blutungen nicht bedeuten, dass das Risiko auf Endometriose verschwindet!

Endometriose auch nach den Wechseljahren

Ab ungefähr Mitte vierzig verringert der Körper die Produktion von Östrogen, wodurch die Regelblutung unregelmäßig wird und zum Schluss ganz aufhört. Da das Hormon gleichzeitig den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut steuert und so das Wachstum der Endometriose beeinflusst, sollte letztere eigentlich auch nicht mehr vorkommen dürfen, oder? Doch!

In einer gemeinsamen Studie untersuchen Wissenschaftler 1100 Patientinnen aus den USA und Griechenland. Dabei stellen sie fest: Frauen, die ihre letzte Regelblutung noch nicht hatten, haben ein erhöhtes Risiko auf eine aggressivere Endometriose, besonders an den Eierstöcken und an Myomen - das sind Wucherungen in der Gebärmutter.

Studienbefunde alarmieren Ärzte

Zwar leiden Frauen, die bereits die Menopause durchlaufen haben, mit höherer Wahrscheinlichkeit an einer Adenomyose, doch trotzdem entdecken die Wissenschaftler auch unter diesen Frauen vereinzelt Endometriose-Patientinnen.

Ihr Fazit: Auch in der Zeit nach der letzten Regelblutung können Frauen noch mit Endometriose diagnostiziert werden. Ein alarmierender Befund! Vor allem bei älteren Frauen kann nämlich ein erhöhtes Risiko auf Eierstockkrebs in Zusammenhang mit einer vorherigen Endometriose-Erkrankung festgestellt werden. Und auch diese weiteren Erkrankungen werden mit Endometriose in Verbindung gebracht.


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