Studie: Körperliche Bewegung ausschlaggebend für Verlauf der Corona-Erkrankung!

Laut einer neuen Studie gibt es einen weiteren Faktor, der ohne Frage zum Risiko beiträgt, wegen Corona ins Krankenhaus eingeliefert zu werden. Doch zum Glück kann jeder etwas dagegen tun.

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Ein Forschungsteam in den USA betrachtet 48.440 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Teilnehmenden müssen in den zwei Jahren vor der Ansteckung mindestens dreimal Angaben zu ihren körperlichen Aktivitäten gemacht haben.

Die Studie wird zwischen dem 1. Januar 2020 und dem 21. Oktober 2020 durchgeführt und im British Journal of Sports Medicine veröffentlicht.

Mehr Bewegung bedeutet geringeres Risiko

Die untersuchten Patient:innen, die konsequent inaktiv sind, sind einem höheres Risiko ausgesetzt, ins Krankenhaus oder auf die Intensivstation eingeliefert zu werden.

Gleichzeitig steigt auch die Wahrscheinlichkeit auf den Todesfall. Bei diejenigen Patient:innen, die die Richtlinien für körperliche Aktivität konsequent einhalten, sind diese Risiken geringer.

Von den untersuchten Patient:innen hatten 15 Prozent sich selbst als inaktiv beschrieben (null bis zehn Minuten körperliche Aktivität pro Woche), fast 80 Prozent gaben eine "gewisse Aktivität" an (11 bis 149 Minuten Bewegung pro Woche), und sieben Prozent meldeten stetige Bewegung von mehr als 150 Minuten pro Woche.

Man sollte sich an die Empfehlungen halten

Dabei stellte sich heraus, dass Bewegungsarmut für den Krankheitsverlauf ein wesentlich höheres Risiko darstellt als beispielsweise Rauchen, Fettleibigkeit oder Bluthochdruck.

Die konsequente Einhaltung der Richtlinien für körperliche Aktivität war bei infizierten Erwachsenen eng mit einem geringeren Risiko für schwere COVID-19-Folgen verbunden.

Demnach empfiehlt das Forschungsteam, die Förderung der körperlichen Aktivität durch die Gesundheitsbehörden als vorrangig einzustufen und sie in die medizinische Routineversorgung zu integrieren.

Hier sind ein paar Tipps, um dem Bewegungsmangel, unter dem noch immer einige von uns aufrund der Coronamaßnahmen leiden, entgegenzuwirken.