Toastblues: Darum verschlimmern Weißmehlprodukte deine Periode

Regelschmerzen, PMS und Co. können den Alltag so manch einer Frau sehr schwierig gestalten. Doch wusstest du, dass auch die Ernährung eine wichtige Rolle spielt? Ein Lebensmittel kann die Regelblutung verstärken als auch die Schmerzen intensivieren. Wir klären dich auf.

Toastblues: Darum verschlimmern Weißmehlprodukte deine Periode
© Studio4@Getty Images
Toastblues: Darum verschlimmern Weißmehlprodukte deine Periode

Zahlreiche Frauen leiden unter dem Prämenstruellen Syndrom (PMS), starken Regelschmerzen, einer intensiven Blutung oder sogar an Endometriose. Die Liste ist schier unendlich, umso wichtiger ist es für junge Mädchen und Frauen allen Alters offen über ihre Periode sprechen zu können, wie es die Bewegung rund um die "Period Positivity" zeigt.

Regelschmerzen lindern

Es gibt zahlreiche Tipps und Tricks im Internet, die helfen können, die Regelschmerzen zu lindern, welche Hausmittel Linderung bringen können, sogar wie man sie auf Dauer loswerden kann.

Als grüne, aber nicht legale Alternative (noch nicht) zu Schmerzmitteln gilt auch Cannabis. Denn einfach ignorieren lassen sich die Schmerzen nicht, so ist der Schmerzfaktor bei vielen Frauen sogar so hoch wie bei einem Herzinfarkt.

Doch was für eine Frau gilt, muss nicht für die andere gelten. Zudem gibt es auch Lebensmittel, die die Periode verstärken können, sowohl in Blutung als auch die Schmerzen betreffend. Dazu zählt Ingwertee, aber auch Weißmehlprodukte sind vor und während einer Periode zu meiden.

Regelschmerzen lindern Saranya7@Pixabay

Ernährung spielt eine große Rolle

Die Ernährung spielt eine große Rolle für unsere Gesundheit und somit auch die während der Regelblutung. In dieser Zeit hat der weibliche Körper nämlich andere Bedürfnisse.

Die Krämpfe und Unterleibsschmerzen, die sich bei manchen Frauen auch in starken Rückenschmerzen zeigen, können mit der richtigen Ernährung abgemildert werden. Empfohlen wird Leinöl beim Kochen, da deren Omega-3-Fettsäuren bei der Gebärmutter helfen, sich weniger stark zusammen- und auseinanderzuziehen - denn ist es genau dieser Vorgang, der die krampfartigen Schmerzen auslöst.

Eine zu intensive Kost an Fleisch, Eiern und Milchprodukten zur Zeit der Regelblutung kann jedoch die Beschwerden erhöhen und intensivieren. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse wäre empfehlenswert. Vor allem Fertigprodukte sollte man zu seiner Periode vermeiden.

Fleischreiche Ernährung und Fast Food sind kontraproduktiv. Free-Photos@Pixabay

Weißmehlprodukte können Stimmungsschwankungen auslösen

Schon mal vom "Toastblues" gehört? Der Online-Ratgeber regelschmerzen.de benutzt diese Wortschöpfung recht treffend für einen Zustand, der oft vor und während der Periode eintritt: Stimmungsschwankungen.

Zahlreiche Frauen leiden unter unerklärlichen Stimmungsschwankungen schon Tage bevor die Regelblutung eintritt. Wie eine Art Vorankündigung ist diese Zeit besonders sensibel. Doch wusstest du, dass auch diese Stimmungsschwankungen von Lebensmitteln verstärkt werden können.

Besser auf den morgendlichen Toast in dieser Zeit verzichten Frank Oschatz@Pixabay

Richtig gehört: Das liegt darin, dass kurz vor der Periode das Stresshormons Cortisol vermehrt ausgeschüttet wird. Gleichzeitig sinkt das Glückshormon Serotonin.

Toastbrot zum Beispiel oder generell Weißmehlprodukte enhalten Kohlenhydrate, die schnell in den Körper übergehen und den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen. Dabei wird zusätzliches Stresshormon Cortisol ausgeschüttet.

Besser sind langsam verfügbare Kohlenhydrate, wie Vollkornmehlprodukte. Stimmungsschwankungen und Heißhungerattacken, die zusätzlich eine negative Auswirkung auf die Stimmung haben, werden somit in Zaum gehalten.