Trotz Lockdown: So kannst du Bewegungsmangel gezielt bekämpfen
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Trotz Lockdown: So kannst du Bewegungsmangel gezielt bekämpfen

Von Maximilian Vogel

Infolge des Lockdowns verbringen viel mehr Menschen Zeit Zuhause: Homeoffice und Couch inklusive. Man muss kein Genie sein, um zu erkennen, dass dieser Lebensstil zu Bewegungsmangel führen kann - doch mit kleinen, effektiven Tipps lässt sich dieser gezielt bekämpfen.

Durch die Homeoffice-Situation ist auch die Gefahr erhöht, sich weniger zu bewegen. Zudem wird dadurch der Gang zum Kühlschrank erleichtert, was somit zu mehr Essen und unkontrollierter Gewichtszunahme führen kann.

Während manche es schaffen, durch Selbstdisziplin ihre Ernährung komplett umzustellen und abzunehmen, ist bei den meisten jedoch das Gegenteil der Fall. Um dem entgegenzuwirken, ist es wichtig, sich weiterhin ausreichend zu bewegen.

21 Minuten pro Tag können schon ausreichen

Schon 21 Minuten pro Tag können Bewegungsmangel gezielt entgegenwirken. Und laut der Weltgesundheitsorganisation ist ausreichende körperliche Bewegung wichtig, um Krankheiten wie Diabetes Typ II, Krebs, Herzkrankheiten und Depressionen zu vermeiden.

Doch wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland mitteilt, sind laut der WHO gerade Jugendliche und Erwachsene wenig gewillt, diese 21 Minuten täglich in körperliche Ertüchtigung zu investieren.

Vor allem die Jüngeren sind von dieser Einstellung stärker betroffen. Bei 80 Prozent der Jugendlichen lässt sich demnach Bewegungsmangel nachweisen, bei den Erwachsenen sind es 25 Prozent.

Vor allem die Jüngeren leiden unter dem Bewegungsmangel.  Jessie Casson@Getty Images

Auch für körperlich Beeinträchtigte ist Bewegung unerlässlich

Laut WHO sind diese Zahlen insofern alarmierend, als dass darunter nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Gesundheit leidet. Selbst im Lockdown sei Bewegung unerlässlich, wie es in den neuen Richtlinien zu körperlichen Aktivitäten der Weltgesundheitsorganisation heißt.

Darunter fallen auch Schwangere, stillende Frauen, Menschen mit Behinderungen sowie chronischen Krankheiten - hier sei ein gewisses Maß an körperlicher Betätigung ebenfalls sehr wichtig.

Kinder sollen sich eine Stunde lang körperlich austoben

Dabei darf die angeratene Mindestzeit von 21 Minuten durchaus überschritten werden. Kindern und Jugendlichen wird sogar ans Herz gelegt, sich für eine ganze Stunde pro Tag auszutoben.

Älteren Menschen über 65 Jahren wird hingegen empfohlen, neben beispielsweise einem Spaziergang auch noch Gleichgewichts-, Koordinations- und Muskel-Kraftübungen durchzuführen.


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