Getarntes Faschingsfest: Wirt stellt verbotene Party per Live-Stream ins Internet
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Getarntes Faschingsfest: Wirt stellt verbotene Party per Live-Stream ins Internet

Von Maximilian Vogel

In München finden am Wochenende zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Regeln statt, weil sich mehrere Menschen zu illegalen Parties treffen. Ein Wirt lässt sich als Rechtfertigung für seine Faschingsparty etwas Besonderes einfallen - doch die Polizeibeamten bleiben hart...

Mittlerweile liegen in der Gastronomie die Nerven blank. Während ein Wirt an einem Tag Tag gleich dreimal die Corona-Regeln bricht, entscheidet sich ein anderer nun zum getarnten Faschingsfest.

Wie die Polizei mitgeteilt hat, hätten sich in einer Gaststätte in Traitsching (Landkreis Cham, Bayern) zehn Menschen aus verschiedenen Haushalten zum Feiern getroffen.

Die Party sei zudem auch noch per Livestream im Internet übertragen worden - dem Wirt zufolge habe es sich dabei um einen Werbefilm für seine Gaststätte gehandelt, wie tag24.de berichtet. Laut der Polizei hätte eine Genehmigung hierfür allerdings nicht vorgelegen, weshalb der Wirt und seine Gäste angezeigt worden sind.

Bayern: Mehrere Corona-Verstöße gemeldet

Auch drei Paare in einem Hotel im Bayerischen Wald haben Besuch von der Polizei bekommen: Demnach hätten die Beamten bei einer Kontrolle einer Chalet-Anlage in Bodenmais (Landkreis Regen) eigener Aussage zufolge erhebliche Zweifel am beruflichen Aufenthalt der Gäste gehabt.

Mit Blick auf den Valentinstag seien die Beamten weiter von einem privaten Hintergrund ausgegangen, wie die Polizei mitteilt. Ein telefonischer Hinweis auf die Hotelgäste hätte den Eindruck schließlich bestärkt.

Dieses Jahr muss Karneval leider ausfallen, aber zumindest gibt es die Faschingskrapfen. Gerold Hinzen@Unsplash

Friseur schneidet illegal Haare

Die drei Paare, die aus München, Wiesbaden und Rosenheim stammen, müssen jetzt ein Bußgeld zahlen. Der Betreiber der Anlage erhält eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Aufgrund der Corona-Krise sind private Urlaubsreisen derzeit verboten.

Auch in einem Friseurladen in Burghausen sollen laut einem anonymen Telefonhinweis verbotene Dienstleistungen durchgeführt worden sein - frisch geschnittene Haare, die im Laden auf dem Boden lagen, bestätigten den Verdacht. Insgesamt vier Personen aus drei verschiedenen Haushalten seien laut Polizeibericht angetroffen, überprüft und angezeigt worden.


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