Übergewicht in der Menopause: Der vielfach unterschätzte Risikofaktor bei Brustkrebs

Brustkrebs hat oft Ursachen, auf die wir keinen Einfluss nehmen können. Eine Ausnahme gibt es da allerdings doch: unser Gewicht. Das ist vor allem, aber nicht nur, für ältere Frauen wichtig zu wissen.

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Um das Thema Brustkrebs ranken sich viele Mythen, sowohl was die Ursachen der Krankheit angeht als auch in Bezug auf das Thema Vorsorge. Eins scheint jedoch sicher zu sein: Übergewicht kann für eine bestimmte Gruppe an Frauen besonders gefährlich sein, da es das Brustkrebsrisiko steigert.

Die Hormone sind schuld

Frauen, die zu viele Kilos auf die Waage bringen und sich zudem noch in den Wechseljahren befinden, sind einem bis zu 40 % höheren Risiko ausgesetzt, an Brustkrebs zu erkranken als ihre normalgewichtigen Altersgenossinnen.

Übergewicht und Fettleibigkeit können nicht nur das Risiko einer Erkrankung erhöhen, sondern sich auch auf das Wachstum und die Ausbreitung der tückischen Krankheit auswirken. Die Gründe dafür liegen in unserem Hormonhaushalt.

Wiegt eine Frau zu viel, erhöht sich auch ihr Östrogenspiegel. Östrogen ist laut pinkvilla "ein weibliches Hormon, das Hormonrezeptor-positiven Brustkrebs entstehen und wachsen lassen kann."

Auch Personen, die an Diabetes leiden, sollten ihren Insulinspiegel genau im Blick halten. Das Hormon ist dafür verantwortlich, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Gerät dieser außer Kontrolle, schießt das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, ebenfalls in die Höhe.

Nicht alle Fettpölsterchen bereiten dieselben Probleme

Besonders Frauen, die erst als Erwachsene viel zugenommen haben, scheinen von dem erhöhten Risiko betroffen zu sein. Außerdem spielt auch die Verteilung des Körperfetts eine Rolle: Während ein paar Röllchen an den Oberschenkeln oder der Hüfte unproblematisch sind, erhöhen Fettpölsterchen an der Taille das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.

Ein gesunder Lebensstil kann das Auftreten einer Brustkrebserkrankung zwar nicht vollkommen ausschließen, scheint aber trotzdem ein guter Ansatz zu sein, um bösartigen Tumorerkrankungen und auch anderen schweren Krankheiten weniger Chancen zu geben. Warum nicht beim Obst anfangen, das schön süß ist, euch aber trotzdem beim Abnehmen helfen kann?

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